Escherndorf

Glückwunsch! Goldene im Haus Flammersberger

Mitte der 60er hat es bei dem Jubelpaar Elisabeth und Heinz Flammersberger aus Escherndorf "Klick" gemacht: Heinz fuhr damals mit seiner Clique nach Sulzheim. "Dort war die La
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Volkachs Bürgermeister Peter Kornell gratulierte dem Ehepaar Elisabeth und Heinz Flammersberger zum 50. Hochzeitstag Foto: Hanns Strecker

Mitte der 60er hat es bei dem Jubelpaar Elisabeth und Heinz Flammersberger aus Escherndorf "Klick" gemacht: Heinz fuhr damals mit seiner Clique nach Sulzheim. "Dort war die Landjugend sehr aktiv und hatte hübsche Mädels, was sich bis zu uns rumgesprochen hatte" verriet er. Und hier lief ihm auch seine "Lissi" , wie er sie noch heute liebevoll nennt, über den Weg. Keine vier Jahre später wurde geheiratet. Kirchlich in Sulzheim und standesamtlich in Escherndorf, wo "Lissi" dann auch gleich blieb. Heinz arbeitete zuerst als Tünchner und seine Frau führte den Haushalt, half den Schwiegereltern in den Weinbergen oder arbeitete zeitweise im örtlichen Lebensmittelladen. Nach der Geburt ihres Sohnes Gerald, der heute in Hamburg wohnt, folgte 1975 die Geburt der Tochter Sonja, die in Hausen bei Würzburg lebt. Heinz hatte damals bei der Post "angeheuert", wo er 2002 in Pension ging. Seitdem genießen die Zwei ihr Leben und gehen ihren Hobbies nach: Elisabeth hauptsächlich in ihrem blühenden Garten. Heinz war 32 Jahre Pfarrgemeinderatsvorsitzender und lange Zeit Wallfahrtsführer sowie Aktiver in der Escherndorfer Faschingsgesellschaft Lumpazia und bei der Feuerwehr. Seinen ursprünglichen Beruf Tünchner hat er aber nicht vergessen, "Er liebt es, zu Hause oder bei Bekannten zu arbeiten", sagte seine Tochter. "Wo er gebraucht wurde, hat der Heinz immer mitgeholfen", ergänzte Volkachs Bürgermeister Peter Kornell, der die Glückwünsche der Stadt überbrachte. Auch nach einem halben Jahrhundert ist bei beiden volle Zuneigung zueinander zu spüren. Und die vielen Hobbies halten sie auch gesundheitlich auf der Höhe. Einen Tag nach dem Hochzeitstag hat Elisabeth Geburtstag. "Da kam es schon öfters vor, dass mein Mann meinte , mit nur einem Blumenstrauß auszukommen", meinte sie augenzwinkernd.

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