Marktbreit

Glückwunsch!Diamantene Hochzeit im Hause Wich

Walpurga und Gerhard Wich aus Marktbreit feiern am Donnerstag Diamantene Hochzeit. An den Tag, an dem sie sich das erste Mal gesehen haben, können sich Walpurga und Gerhard Wich noch genau erinnern. „Das war 1957, ich bin mit meiner besten Freundin in Ochsenfurt an der Zuckerfabrik spazieren gegangen und dann kamen da zwei auf einem Motorrad an“ erzählte Walpurga Wich. Einer davon war Gerhard. Bereits ein paar Tage später lud er sie auf die Marktbreiter 400-Jahrfeier ein. „ Ich habe sie damals gleich lieb gewonnen und bis heute lieb behalten“, sagte Gerhard.
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Walpurga und Gerhard Wich feiern am Donnerstag Diamantene Hochzeit. Foto: Mirjam Wich

Walpurga und Gerhard Wich aus Marktbreit feiern am Donnerstag Diamantene Hochzeit. An den Tag, an dem sie sich das erste Mal gesehen haben, können sich Walpurga und Gerhard Wich noch genau erinnern. „Das war 1957, ich bin mit meiner besten Freundin in Ochsenfurt an der Zuckerfabrik spazieren gegangen und dann kamen da zwei auf einem Motorrad an“ erzählte Walpurga Wich. Einer davon war Gerhard. Bereits ein paar Tage später lud er sie auf die Marktbreiter 400-Jahrfeier ein. „ Ich habe sie damals gleich lieb gewonnen und bis heute lieb behalten“, sagte Gerhard.

Aus einer zufälligen Begegnung wurde die große Liebe, bereits zwei Jahre später, am 9. Mai 1959 heirateten die beiden - und heute feiern sie Diamantene Hochzeit. Dazwischen liegen sechs Jahrzehnte gemeinsames Leben, gemeinsames Arbeiten und vor allem Liebe. Im Juni 1959 kam ihr erstes Kind Jürgen zur Welt, im April 1961 die Tochter Petra und 15 Jahre später ihr Sohn Holger.

Walpurga Wich (geb. Wolf) wurde am 8. Juli 1941 als drittes Kind von Hermann und Elisabeth Wolf im Sudetenland in Niederlindewiese (Freiwaldau) geboren. Nachdem die Familie 1946 von dort vertrieben wurde, fanden sie ihre neue Heimat in Gaukönigshofen. Nach ihrer Schulausbildung machte sie eine Lehre als Fotolaborantin und arbeitete anschließend bis zur Geburt ihres zweiten Kindes bei der Firma Kindermann. Nach einer längeren Elternzeit nahm sie ihre Berufstätigkeit 1969 im Schülerheim Köppl Marktbreit als kaufmännische Angestellte wieder auf. Bis zum heutigen Tag ist sie in den Realschulen Marktbreit für die Lohn- und Finanzbuchhaltung tätig.

Gerhard Wich erblickte am 11. Juli 1940 mit seinem Zwillingsbruder Dieter in Marktbreit das Licht der Welt und wuchs mit seiner zehn Jahre jüngeren Schwester dort auf. Sein großes Hobby war und ist der Fußball, so waren später auch die gemeinsamen Wochenenden des Ehepaars davon geprägt. Trotz zweier kleiner Kinder wurde Gerhard 1964 zum Grundwehrdienst eingezogen, sicher nicht einfach für eine junge Familie. Nach seiner Mittleren Reife absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung. Zuletzt war Gerhard als Prokurist und Buchhaltungsleiter bei der Spedition Böhm in Kitzingen beschäftigt. Seit 1997 ist er als Kassenführer in den beiden Realschulvereinen in Marktbreit tätig und erledigte darüber hinaus die kaufmännischen Tätigkeiten der Wich Holzhandel und Sägewerk GmbH, erst für seinen Vater und später für seinen Sohn.

Im vergangenen Jahr mussten sie einen schweren Schicksalsschlag mit dem plötzlichen Tod ihres ältesten Sohnes Jürgen hinnehmen. Eine sehr schwierige Zeit für alle. Umso dankbarer sind sie, dass eine starke Familie hinter ihnen steht und immer zusammenhält. Sie sind sehr stolz auf ihre Kinder und vier Enkel, die diesen Tag gemeinsam mit ihnen feiern werden.

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