CASTELL

Glückwunsch Castells Altbürgermeister wurde 75

Der Altbürgermeister aus Castell, Rudolf Lösch,feierte am Freitag 75. Geburtstag und wurde vielfach beglückwünscht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Glückwunsch!

Rudolf Lösch, Altbürgermeister aus Castell, feierte am Freitag 75. Geburtstag und wurde vielfach beglückwünscht, unter anderem vom stellvertretenden Landrat Paul Streng (links im Bild). Seit zwei Jahren wohnt er nicht mehr auf dem Aussiedlerhof am Trautberg, sondern in der Siedlung in Castell. Eine kleine Umstellung sei das schon, gab der Landwirt und Naturmensch zu. „Du kannst aus einem Feldhasen nicht so leicht einen Stallhasen machen“, schilderte er seine Eingewöhnung. Von 1968 an hatte Rudolf Lösch den Hof zwischen Castell und Wiesenbronn zusammen mit seiner Frau bewirtschaftet; seit zwei Jahren führt ihn sein Sohn. Seinen Alltag kann sich der Jubilar nicht ohne die Natur vorstellen. In der Flur seines Geburts- und Heimatorts kennt Lösch nahezu jeden Baum und jedes Feld. Dort schneidet er nach wie vor die Obstbäume; zudem pflegt er seine Christbaumkultur. Zur Landwirtschaft stieß Lösch nach der Schule und einer zweijährigen Lehre als Metzger in Kitzingen, später übernahm er das elterliche Anwesen. 1965 heiratete er seine Frau Grete, mit der er drei Kinder hat. Fünf Enkel vervollständigen die Familie. Bereits 1966 stieg Rudolf Lösch als Gemeinderat in die Kommunalpolitik ein. Von 1977 an war er stellvertretender Bürgermeister, ehe er 1984 zum Bürgermeister gewählt wurde. Bis 2002 übte er das Amt ehrenamtlich aus, von 1990 bis 2008 gehörte er dem Kreistag für die Freien Wähler an. „Ich weiß auch nicht, wie wir das früher alles auf die Reihe brachten“, sagt er und schmunzelt über die arbeitsreiche Zeit. Zuletzt war Lösch von 2005 an Hauptschöffe am Amtsgericht in Kitzingen. Für ein Hobby nimmt er sich gerne die Zeit: für das Reisen. Er blickt auf manche Erlebnisse bei seinen vier Ausflügen nach Russland in den achtziger Jahren. Von der Welt hat er einiges gesehen, zuletzt beeindruckte ihn Peru und das frühere Reich der Inkas, das er vor zwei Jahren besuchte. „Einmalig“, schwärmt er vom Land in den Anden. Reizen würde Lösch eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn, oder ein Besuch in Mexiko. Dass er längst nicht an Rückzug denkt, beweist sein Entschluss, noch einmal für den Kreistag zu kandidieren. Zum Geburtstag gratulierten ihn viele Freunde und Bekannte, sowie politische Weggefährten, wie der Landratsstellvertreter Paul Streng (Sommerach), Bürgermeister Klaus Lenz aus Abtswind, Wiesentheids Altbürgermeister Walter Hahn oder Susanne Knof (Obernbreit) vom Kreisverband der Freien Wähler. AST/Foto: A. STÖCKINGER

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.