MÜNSTERSCHWARZACH

Glückwunsch: Bruder Severin Hofmann feiert 94. Geburtstag

Bruder Severin Hofmann von der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach feiert heute seinen 94. Geburtstag und ist somit der zweitälteste Klosterangehörige der Abtei. Der Jubilar ist am 8. August 1920 in Viernheim geboren. Seine Eltern betrieben eine Schuhmacherei und ein Schuhgeschäft. Daher lag es nahe, dass ihr Sohn einmal dieses Handwerk ausüben sollte.
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Glückwunsch!

Bruder Severin Hofmann von der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach feiert heute seinen 94. Geburtstag und ist somit der zweitälteste Klosterangehörige der Abtei. Der Jubilar ist am 8. August 1920 in Viernheim geboren.

Seine Eltern betrieben eine Schuhmacherei und ein Schuhgeschäft. Daher lag es nahe, dass ihr Sohn einmal dieses Handwerk ausüben sollte. Nach der Ausbildung konnte er allerdings nicht gleich in das elterliche Geschäft einsteigen, sondern musste Wehr- und Kriegsdienst leisten. Bis 1945 war Hofmann ständig bei der Nachrichten-Einheit einer Infanterie-Division in Russland eingesetzt. Erst nach der Rückkehr aus Krieg und Gefangenschaft in Thüringen und Sachsen konnte Hofmann wieder im elterlichen Geschäft tätig werden.

In den Jahren bis 1957 reifte sein stiller Wunsch, in ein Kloster einzutreten. Als damals Spätberufener mit nahezu 37 Jahren trat Hofmann in die Abtei Münsterschwarzach ein. 1959 legte er seine zeitliche Profess ab und 1962 schloss er sich durch die ewigen Gelübde auf immer der Gemeinschaft von Münsterschwarzach an.

Im Kloster wurde Bruder Severin seiner Ausbildung entsprechend in mehreren kaufmännischen Bereichen eingesetzt. Er war in den Jahren 1957 bis 1987 in der Missionsprokura, im Vier-Türme-Verlag, der Setzerei, der Buchhandlung und im Packraum tätig.

Mit 65 Jahren, dem damals üblichen Rentenalter, wollte der Ordensmann sich noch nicht zur Ruhe setzen. Er übernahm neue Aufgaben im Klosterspeisesaal und in der Hausmeisterei, die er bis vor einigen Monaten mit großem Engagement und Zuverlässigkeit ausübte. Diese Arbeit, tägliches Lesen der Zeitung und Bücher und bis vor kurzem noch das Radfahren halten den Ordensmann sicher auch die nächsten Jahre fit und mobil. Text/Foto: Manuel Witt

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