MAINBERNHEIM

Gestaltung der Grabengärten ab März

Im März nächsten Jahres soll die Neugestaltung der Grabengärten in Mainbernheim beginnen. Darüber informierte Bürgermeister Karl Wolf in der Stadtratssitzung am Freitag. Zur Neugestaltung des für die Stadt charakteristischen Areals hatten in diesem Jahr Workshops stattgefunden, auch der „Tag der offenen Gartentür“ des Landkreises hatte im Zeichen der Mainbernheimer Grabengärten gestanden.
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In den Grabengärten kann bedenkenlos gepflanzt werden
Gute Nachrichten für die Gärtner in den Mainbernheimer Grabengärten: Der Boden ist nicht schadstoffbelastet – und sogar gut mit phosphathaltigen Düngemitteln versorgt, sodass kein Dünger oder Kompost mehr eingesetzt werden muss. Das ergaben Bodenproben, die Bürgermeister Karl Wolf persönlich durchführte. Foto: Helmut Kilian

Im März nächsten Jahres soll die Neugestaltung der Grabengärten in Mainbernheim beginnen. Darüber informierte Bürgermeister Karl Wolf in der Stadtratssitzung am Freitag. Zur Neugestaltung des für die Stadt charakteristischen Areals hatten in diesem Jahr Workshops stattgefunden, auch der „Tag der offenen Gartentür“ des Landkreises hatte im Zeichen der Mainbernheimer Grabengärten gestanden.

Mit der Neugestaltung, bei der die Gartenfläche entlang der Mainbernheimer Stadtmauer unter anderem ans Radwegenetz angeschlossen werden soll, erhofft sich die Stadt auch eine bessere Nutzung der Gärten, von denen ein Teil seit Jahren brachliegt. Ferner ging es in der Sitzung um folgende Themen:

• „Voll im Zeitplan“ ist nach Aussage von Architekt Alfred Konnerth die Sanierung des städtischen Wohnhauses in der Herrnstraße 7. In 14 Tagen soll das Dach gedeckt werden. Bis dahin soll auch der Kran verschwunden sein. • Die Stadt hält an ihrer restriktiven Politik in Bezug auf Werbeanlagen fest. Eine Anfrage von Stefan Barthelmes, der in den Grabengärten eine Werbetafel aufstellen wollte, wurde abgelehnt.

• Zwischen den Einmündungen von Postweg und Mühlenweg soll in der Nürnberger Straße ein Halteverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen eingerichtet werden. Damit soll das Abstellen von Lkw in diesem Bereich unterbunden werden. • Bis zu 6000 Euro will die Stadt in die Heckenpflege investieren. Bürgermeister Wolf appellierte auch an private Grundstücksbesitzer, ihre Hecken so zurückzuschneiden, dass Straßen und Wege nicht behindert würden. Die Frist laufe bis Februar. Sollten private Hecken danach noch Fußgänger oder den Verkehr behindern, werde die Stadt kostenpflichtige „Ersatzmaßnahmen“ ergreifen. • Gut vorangekommen ist nach Aussage des stellvertretenden Bürgermeisters Georg Gurrath die Sanierung der Mauer am Friedhof. Derzeit warte man nur noch auf die Abdeckplatten.

• Zum 1125. Jahrestag der ersten urkundlichen Erwähnung will die Stadt im nächsten Jahr eine Gedenkmünze prägen lassen. Möglicherweise steht auch das Stadtfest „Echt Berna“ im September im Zeichen dieses Jahrestages.

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