RIMBACH

Geschlossenheit macht die Wehr stark

Die Feuerwehr Rimbach blickt mit einer starken Jugendgruppe und einer erfahrenen aktiven Mannschaft getrost in die Zukunft, sagte Kommandant Ottmar Böhnlein während der Hauptversammlung. Die Geschlossenheit der Wehrleute mache die Truppe stark und leistungsfähig. Man werde deshalb alles daran setzen, auch das Jahr 2012 interessant, informativ und attraktiv zu gestalten.
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Seit 25 Jahren bei der Feuerwehr: Auszeichnungen gab es bei der Rimbacher Wehr für langjährige Aktive (von links): Harald Rößner, Christian Then, Bernd Walter, Josef Rauchenberger, Vizebürgermeister Reinhold Reichl, Matthias Götz, Kreisbrandinspektor Norbert Kempf und Kommandant Ottmar Böhnlein. Foto: Foto: Renate Reichel
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Die Feuerwehr Rimbach blickt mit einer starken Jugendgruppe und einer erfahrenen aktiven Mannschaft getrost in die Zukunft, sagte Kommandant Ottmar Böhnlein während der Hauptversammlung. Die Geschlossenheit der Wehrleute mache die Truppe stark und leistungsfähig. Man werde deshalb alles daran setzen, auch das Jahr 2012 interessant, informativ und attraktiv zu gestalten.

Ottmar Böhnlein dankte fünf Jubilaren für deren 25-jährigen aktiven Einsatz mit dem Wunsch, weiterhin aktiv dabeizubleien. Gerade Erfahrung und Routine der Älteren seien gefragt. Ausgezeichnet mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber wurden Matthias Götz, Josef Rauchenberger, Harald Rößner, Christian Then und Bernd Walter.

Michael Falk steht auch die nächsten drei Jahre an der Spitze des Feuerwehrvereins in Rimbach. Der Vorsitzende wurde einstimmig im Amt bestätigt, ebenso wie Stellvertreter Norbert Then, Kassier Bert Heller und Schriftführer Rudolf Dülk. Beisitzer sind Siegfried Schmitt und Josef Rauchenberger, Kassenprüfer Alexander Burger und Edgar Dotzel.

Die Jugendarbeit sei eine zentrale Aufgabe der Feuerwehr, sie liege ihm sehr am Herzen, sagte Böhnlein und appellierte an die Eltern, die Kinder regelmäßig zu den Übungen zu schicken. Die Führung versuche ihrerseits, durch Aktionen und gesellige Zusammenkünfte das Jahr so interessant wie nur möglich zu gestalten.

Der Kommandant informierte über ein arbeitsintensives Jahr. Dazu gehörte der Einsatz beim schweren Verkehrsunfall im Rimbacher Wald, bei dem eine junge Frau tödlich verunglückte. Außerdem hat es zahlreiche Übungen und Schulungen gegeben und Werner Graber bestand die Leistungsprüfung Wasser, Stufe 5.

Während der Großübung in der Aktionswoche war man im Ort eingesetzt, sagte Ottmar Böhnlein. Dabei stand die Kombination Brandeinsatz und Technische Hilfeleistung im Vordergrund. Außerdem gab es monatliche Übungen von Mai bis Oktober. Die Resonanz hierbei lasse allerdings merklich ab, bedauerte Böhnlein. Zu weiteren Aktivitäten nannte er die Schulungsabende bei der Truppmann-Ausbildung, die Teilnahme an der Tour de Müll und das 24-Stunden-Schwimmen.

Die 20 Jugendlichen üben in zwei Gruppen. Elf von ihnen haben die höchste Stufe der Jugendprüfung absolviert, informierte Kommandant Böhnlein: Lukas Greulich, Tanja Rößner, Marius Kowalka, Marco Singer, Andre Schleicher, Marcel Büschel, Julius Brönner, Johanna Dülk, Martin Müller, Christian Bötsch und Rene Singer. Erfolgreich teilgenommen am Wissenstest der Stufe 1 und 5 haben Julius Brönner, Natascha Greulich, Toni Brönner, Ina Benedum und Philipp Rauchenberger. Zu den geselligen Zusammenkünften gehörten Sonnwendfeuer, Jugendzeltlager und Weihnachtsfeier

Neben den üblichen Terminen und Übungen in diesem Jahr sei auch ein Anbau am Gerätehaus geplant. Dafür wünschte er sich tatkräftige Mithilfe. Abschließend dankte er den Rimbacher Aktiven, der Feuerwehrführung und der Stadt Volkach für die umkomplizierte und finanzielle Unterstützung.

Zuvor war der Vorsitzende des Feuerwehrvereins (119 Mitglieder), Michael Falk, auf die geselligen Veranstaltungen eingegangen. Dabei notierte er Maibaumfete, Sonnwendfeier, Ausflug, Bremserfest, Weihnachtsfeier und Feuerwehrfasching.

Im Namen der Stadt Volkach dankte stellvertretender Bürgermeister Reinhold Reichl den Aktiven für die Einsatzbereitschaft. Besonders erfreut registrierte er die gute Jugendarbeit. „Hier wird super gearbeitet“, sagte Kreisbrandinspektor Norbert Kempf, auch im Namen von Kreisbrandmeister Erwin Strobel.

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