Marktbreit
Fahndungserfolg

Geschlechtsteil vor Schulkindern entblößt

Die Bundespolizei hat die zwei Jugendlichen ermittelt, die im Sommer Kinder geschockt hatten. Einer hatte sein Geschlechtsteil entblößt und der andere hatte die Szene gefilmt.
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Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Bundespolizei den Jugendlichen ermittelt, der sich im vergangenen Juli am Bahnhof in Marktbreit vor einer Gruppe junger Schulkinder entblößt hatte. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 15-Jährigen aus dem Landkreis Kitzingen. Vor fast genau drei Monaten warteten mehrere Schulkinder im Alter von 12 und 13 Jahren am Bahnhof Marktbreit auf ihren Zug, als sich ein Jugendlicher vor sie stellte und mit obszöner Aufforderung sein Geschlechtsteil entblößte. Ein weiterer Jugendlicher filmte die ganze Szene mit seinem Handy.

Die Eltern der angeekelten und teilweise verstörten Kinder meldeten den Vorfall und setzten damit umfangreiche Ermittlungen der zuständigen Bundespolizei in Gang. Dass diese nunmehr einen erfolgreichen Abschluss fanden, lag zum einen an der sehr guten Täterbeschreibung, die die Schulkinder den Ermittlern geben konnten und zum anderen an der unkomplizierten behördenübergreifenden Zusammenarbeit mit der Kitzinger Polizei. Ausgestattet mit den Beschreibungen, recherchierten Kitzinger Ordnungshüter bei verschiedenen Schulen in Marktbreit und konnten so die Identitäten der Jugendlichen feststellen. Es handelten sich dabei um zwei 15 und 17-jährige Schüler aus dem Landkreis Kitzingen.

Von den Ermittlern der Bundespolizei mit den Vorwürfen konfrontiert, räumten die Beiden den Vorfall weitestgehend ein und zeigten Reue. Da das Video nicht ins Internet gestellt worden war, kam der "Kameramann" mit mahnenden Worten davon. Den 15-Jährigen erwartet dagegen ein Strafverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen.



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