VOLKACH

Georg Klose komplettiert den Vorstand

Der pensionierte Chirurg Georg Klose hat den Vorsitz beim Förderring Krankenhaus Volkach übernommen. Nach dem Tod der früheren Vorsitzenden Helena Gerstner war deren Posten vakant geworden.
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Das Fundament steht: Der frühere Chefarzt der Helios-Klinik Dr. Georg Klose (rechts) hat den Vorsitz beim Förderring des Krankenhauses übernommen. Zuletzt führte Miri Kotilge den Verein kommissarisch. Der neue Geschäftsführer der Klinik Henning Eichhorst (links) dankte ihr mit Blumen. Foto: Foto: Peter Pfannes

Der pensionierte Chirurg Georg Klose hat den Vorsitz beim Förderring Krankenhaus Volkach übernommen. Nach dem Tod der früheren Vorsitzenden Helena Gerstner war deren Posten vakant geworden. Die stellvertretende Vorsitzende Miri Kotilge leitete die Vereinigung in den zurückliegenden 18 Monaten kommissarisch. „Ein Glücksfall für die ganze Region“, meinte Kotilge am Mittwoch in der Mitgliederversammlung nach der Wahl Kloses. Die Bereitschaft des langjährigen Chefarztes der Helios-Klinik den Vorsitz zu übernehmen, sei eine „super Sache“.

Mit reichlich Tatendrang will der Mediziner das Ehrenamt angehen. In seiner Antrittsrede ließ er die Anwesenden wissen, dass der Erhalt des Krankenhauses in Volkach mit seinen 120 Arbeitsplätzen und guter Qualität oberstes Ziel sei. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen will Klose neue Ideen entwickeln und auch den Förderring mit seinen 54 Mitgliedern in Schwung bringen. „Jedes Mitglied sollte einen neuen Mitstreiter werben“, appellierte er an die Versammlung. Sollte Kloses Vorschlag fruchten, dann könnte der Förderring in diesem Jahr die „Hundert-Mitglied-Marke“ überschreiten. Altbewährtes will der neue Vorsitzende nicht abschaffen. „Wir wollen Werte beibehalten.“ So wird es auch in diesem Jahr wieder Blumen am Muttertag und Weihnachtsengel für die Patienten geben.

Der neue Geschäftsführer der Klinik Henning Eichhorst bedankte sich bei den Verantwortlichen und den Mitgliedern des Förderrings für die Unterstützung und Begleitung. „Als Neu-Volkacher bin ich sehr beeindruckt vom Engagement und dem Interesse des Förderrings an der Klinik“, so Eichhorst. Eine solche Initiative sei für ihn einzigartig. Als Geschäftsführer will Eichhorst das orthopädische Profil der Klinik stärken. Durch den Erwerb eines orthopädischen und allgemeinmedizinischen Praxissitzes in Würzburg sei es Helios gelungen, zum 1. Juli dieses Jahres in Würzburg ein medizinisches Versorgungszentrum zu etablieren, so Eichhorst.

Auf Vorschlag von Kassier Walter-Werner Eibicht strebt der Förderring baldmöglichst eine Namens- und Satzungsänderung des Vereins an. Die Aufgaben der Gemeinschaft sollen neu definiert werden, „damit die sozialen Aspekte und der regionale Bezug zur Mainschleife besser zum Ausdruck kommen“.

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