Markt Einersheim

Generalsaniertes Terrassenbad beschert erfreuliche Zahlen

Bei der Eröffnung des Markt Einersheimer Terrassenbads nach der Generalsanierung im Juni hatte Landrätin Tamara Bischof von einem Schmuckstück der Gemeinde gesprochen. Seitdem hatten viele Besucher aus der Marktgemeinde und der Umgebung Freude an dem Schmuckstück im Grünen und nach dem Saisonschluss bescherte die Bilanz auch den Gemeinderäten Freude.
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Das generalsanierte Terrassenbad ist das Schmuckstück der Gemeinde Markt Einersheim. Mit 24 000 Besuchern fanden weit mehr Menschen als in der Vergangenheit den Weg ins Terrassenbad und gleichzeitig sank das Jahresdefizit.

Bei der Eröffnung des Markt Einersheimer Terrassenbads nach der Generalsanierung im Juni hatte Landrätin Tamara Bischof von einem Schmuckstück der Gemeinde gesprochen. Seitdem hatten viele Besucher aus der Marktgemeinde und der Umgebung Freude an dem Schmuckstück im Grünen und nach dem Saisonschluss bescherte die Bilanz auch den Gemeinderäten Freude.

Wie Bürgermeister Herbert Volkamer in der Ratssitzung am Mittwoch mitteilte, wurden heuer 24 000 Besucher gezählt, die weit mehr sind als in den vergangenen Jahren, als die Frequenz wischen 7 200 und 16 000 geschwankt hatte. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, das heißt, dass durchschnittlich 360 Menschen pro Tag in unser Terrassenbad gekommen sind“, rechnete der Bürgermeister vor. Durch die weit besseren Einnahmen als in der Vergangenheit sank das Defizit von bis zu 46 000 Euro in der Vergangenheit auf heuer knapp 28 000 Euro. In die Rechnung werden jetzt nur noch höhere Stromkosten einfließen, was aber nichts mehr daran ändern wird, dass das Defizit sich in erträglichem Rahmen halten wird. Herbert Volkamer legte dar, dass ein Leitungsleck in der Badetechnik repariert wurde, noch fehlende Bodenabläufe im Betriebsgebäude installiert werden und der Großteil des Rollrasens im Außenbereich von der beauftragten Firma neu verlegt werden muss.

Weitere Themen im Rat waren:

Der Gemeinderat fasste einen Grundsatzbeschluss, um der Innenentwicklung den Vorrang vor der Außenentwicklung zu geben. Markt Einersheim und die Partnergemeinden in der Interkommunalen Allianz 7/22 Südost wollen ein Flächen- und Immobilien-Management aufbauen und die Potenziale der Innenentwicklung aktivieren. Dafür gewährt das Amt für ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung und ILEK (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept) zusätzliche 20 Prozent an Fördergeldern für den Abbruch oder Instandsetzung von Häusern und Höfen, der Wiederbebauung oder Gestaltung von frei werdenden Flächen, dem Gebäudeerwerb sowie Planungen, Untersuchungen und Konzepte der Kommunen.

Das Dach des alten Wengertshäuschens wurde inzwischen abgedeckt, noch vor dem Winter werden Zimmerer und die Bauhofarbeiter ein neues Dach aufbringen.

Zur Frage, welche Firma den Auftrag zur Verwirklichung des neuen Internet-Auftritts der Gemeinde bekommt, hat die Gemeinde eine Arbeitsgruppe gebildet. Der Bürgermeister wird zusammen mit Gunda Fuchs, Gaby Klein und Marcus Hegwein die Angebote zweier Firmen analysieren und dann dem Gemeinderats-Gremium einen Beschlussvorschlag unterbreiten.

Die Kirchengemeinde baut das Pfarrgemeindehaus um. Dazu lag den Räten ein Antrag zur Installation einer Solaranlage und einer Photovoltaikanlage vor. Das Gremium lehnte die Photovoltaikanlage wegen des Ensembleschutzes aus denkmalrechtlichen Gründen ab. Derweil fand eine Solaranlage die Zustimmung, wenn sie auf dem geplanten Carport platziert wird.



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