Rüdenhausen

Gemeinderat kann Werbeschild nahe Rathaus nicht verhindern

Das Werbeschild, das seit Anfang April mitten in Rüdenhausen steht, wird wohl an seinem Platz bleiben. In der Sitzung des Gemeinderats informierte Bürgermeister Gerhard Ackermann seine Ratskollegen über das Antwortschreiben der Firma, die das zwei mal zwei Meter hohe Plakat auf Privatgrund im Ort angebracht hatte. Darin heißt es, dass eine Versetzung oder Umplanung des errichteten Werbestandorts nicht in Frage komme.Das Schild steht direkt an der Einfahrt in die Hindenburgstraße, unweit des Rathauses.
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Das Werbeschild, das seit Anfang April mitten in Rüdenhausen steht, wird wohl an seinem Platz bleiben. In der Sitzung des Gemeinderats informierte Bürgermeister Gerhard Ackermann seine Ratskollegen über das Antwortschreiben der Firma, die das zwei mal zwei Meter hohe Plakat auf Privatgrund im Ort angebracht hatte. Darin heißt es, dass eine Versetzung oder Umplanung des errichteten Werbestandorts nicht in Frage komme. Das Schild steht direkt an der Einfahrt in die Hindenburgstraße, unweit des Rathauses.

Selbst eine Liste mit über 200 Unterschriften von Bürgern, die bei der Firma Schwarz Außenwerbung einging, stimmte das Unternehmen nicht um. Auch die Gemeinde hatte die Firma schriftlich gebeten, das Werbeschild abzubauen oder wenigstens zu versetzen. Nachdem die Gemeinderäte im Vorfeld  sogar den Bauantrag dafür abgelehnt hatten, wandte sich die Firma mit Erfolg an das Landratsamt. Dieses erteilte seine Zustimmung mit der Begründung, dass das Vorhaben den öffentlich rechtlichen Vorschriften entspreche. Noch wollen sich die Gemeinderäte nicht geschlagen geben. Gemeinderätin Michaela Gernert regte an, der Firma einen Platz in Nähe der Autobahnauffahrt vorzuschlagen. Dort stünde es besser und würde wohl mehr beachtet.

 In der Ratssitzung monierte Gemeinderat Uwe Pfeiffer, dass an der geteerten Verbindungsstraße, die von Wiesentheid aus in Richtung Abtswind führt, ein Erdhaufen die Einfahrt erschwere. Bürgermeister Ackermann sagte dazu, dass er sich deswegen bereits bei der Gemeinde in Wiesentheid beschwert habe.

Außerdem habe es im Ort Klagen gegeben, dass die Umleitungsstrecke der Baufirma für die derzeit laufende Sanierung der Kanal- und Wasserleitungen durch eine Wohnsiedlung verlaufe. Selbst Lkw  werden laut Beschilderung durch das Gebiet am Goldbrunnen geleitet, obwohl man statt dessen die Umgehungsstraße nutzen könne, hieß es. Bürgermeister Ackermann will dazu mit den zuständigen Stellen Kontakt aufnehmen. Einig waren sich die Gemeinderäte, das Projekt "DenkOrt Aumühle" in Würzburg finanziell zu unterstützen. Die Gemeinde spendet dafür 200 Euro.

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