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RÖDELSEE

Gemeinderat erhöht Hundesteuer nur gering

Nachdem die Pläne des Bürgermeisters für eine Hunde-DNA-Analyse gescheitert sind, fällt die Steueranhebung moderater aus.
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Noch einmal stand das Thema Hundesteuer in der Sitzung des Gemeinderates Rödelsee an: Nachdem den Pläne mit der Hunde-DNA gescheitert sind, muss die Hundesteuersatzung korrigiert werden. Die ursprünglich kräftige Erhöhung zur Finanzierung der DNA-Datenbank wird nicht mehr benötigt und so steht jetzt noch eine leichte Erhöhung im Raum. Ab Januar 2019 sind dann für den ersten Hund 30 Euro fällig, für den zweiten 40 und für jeden weiteren 50 Euro. Kampfhunde kosten 300 Euro.

Vorerst keine Hilfe fürs Tierheim

Die weiteren Punkte aus der Sitzung: Der Kitzinger Tierschutzverein hat aufgrund der schwierigen Situation des Tierheimes erneut die Landkreisgemeinden angeschrieben. Nach wie vor ist der Verein auf der Suche nach einem neuen Standort – und braucht dann bei der Finanzierung des möglichen Neubaus Hilfe. Der Rödelseer Rat nahm das Schreiben zur Kenntnis und entschied, den Tierschutzverein vorerst nur gemäß der bisher gefassten Beschlüssen zu unterstützen.

Für die beiden Friedhöfe werden Müllboxen für je zwei große Mülltonnen angeschafft; die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf rund 1700 Euro.

Für insgesamt sieben Spielplätze sollen einheitliche Schilder beschafft werden, auf denen Notrufnummern und andere Hinweise vermerkt sind. Etwas über 700 Euro kommen hierfür zusammen.

Schnelleres Internet möglich

Für den Weinbergswegeunterhalt wird die Gemeinde Rödelsee künftig die Berechnungsgrundlage der LWG verwenden. Dabei wird der Unterhalt direkt dem Nutzer und nicht dem Eigentümer in Rechnung gestellt und der Verwaltungsaufwand wird geringer, da die Zahl der Gebührenpflichtigen sinkt.

Die Baumaßnahmen zur Breitbandversorgung am Schwanberg und einigen anderen Bereichen sind fertig, damit sind in den betreffenden Gebieten 30 bis 50 Megabit Download pro Sekunde möglich.

Die Verordnung über die Reinhaltung von Gehwegen im Winter wurde geändert. Aus ihr geht nun hervor, dass grundsätzlich keine ätzenden Stoffe verwendet werden dürfen, um die Wege eisfrei zu machen. Das gelte dann sowohl für private Anlieger als auch für die Gemeinde.

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