MARKT HERRNSHEIM

Gemeinderäte gedenken des Ratsmitglieds Ulrich Skowronek

Einen traurigen Beginn hatte die Sitzung des Willanzheimer Gemeinderats am Montag. Denn Punkt eins lautet: Totengedenken für Gemeinderat Ulrich Skowronek. Der 56-Jährige war am 15. März plötzlich gestorben. Ulrich Skowronek war in den vergangenen sechs Jahren als Ratsmitglied und in Ausschüssen tätig und fungierte zudem als Waldbeauftragter in Hüttenheim.
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Einen traurigen Beginn hatte die Sitzung des Willanzheimer Gemeinderats am Montag. Denn Punkt eins lautet: Totengedenken für Gemeinderat Ulrich Skowronek. Der 56-Jährige war am 15. März plötzlich gestorben. Ulrich Skowronek war in den vergangenen sechs Jahren als Ratsmitglied und in Ausschüssen tätig und fungierte zudem als Waldbeauftragter in Hüttenheim.

Der in Schweinfurt geborene Skowronek arbeitete als Berater für akademische Berufe an der Agentur für Arbeit in Würzburg. Der Trauergottesdienst für Ullrich Skowronek findet am Donnerstag, 3. April, um 14 Uhr in der Hüttenheimer Kirche statt. Die Urne wird am Tag darauf im Familienkreis in Hallstadt bei Bamberg beigesetzt.

Die Tagesordnung des Rates:

• Das neue Baugebiet „Wegäcker II“ in Markt Herrnsheim wird bald Wirklichkeit. Die Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert machte den nichtöffentlichen Beschluss über die Auftragsvergabe öffentlich. Die Tiefbauarbeiten wird die Firma Ullrich aus Elfershausen zum Angebotspreis von 272 573 Euro ausführen. Die Stromleitung wird von der N-ERGIE als Erdkabel verlegt. Da noch zwei alte Holzmasten und Leitungen abgebaut werden müssen, kommt auf die Gemeinde ein Kostenanteil von 6000 Euro zu. Die Räte beschlossen zudem, dass die vier Straßenleuchten in dem Baugebiet jeweils an den Grundstückgrenzen positioniert werden sollen.

• Die Bürgermeisterin gab bekannt, dass die Jahresbilanz ergab, dass durch den Bau der Photovoltaikanlagen in der Kläranlage der drei Ortsteile im Jahr 2013 trotz weniger Sonnentage über 4000 Euro Einspeisevergütung erzielt wurden.

• In Hüttenheim hat Hermann Rauh seinen Posten des Bauernverbands-Ortsobmanns niedergelegt. Altbürgermeister Wilhelm Sturm habe jetzt die Nachfolge angetreten.

• Die aus den 1960er-Jahren stammende Leichenhalle in Hüttenheim weist viele Risse im Putz und im Sockel auf. Jetzt warf die Bürgermeisterin die Frage auf, welche Form der Sanierung die richtige sei und dass vermutlich auch das Fundament verstärkt werden müsse. Die Räte einigten sich darauf, nach alten Bauplänen zu suchen, um Möglichkeiten zu prüfen, wie die Fundamente ertüchtigt werden können.

• Der Gemeinderat will heuer in größerem Umfang in den Ortsteilen die Sanierung von Flurwegen in Angriff nehmen. Ein Fachmann hatte die Flurwege begutachtet und Kostenschätzungen erstellt. Das Gremium beriet über elf verschiedene Wegstücke, die unterschiedliche Schadensbilder aufweisen und besonders bei den Kosten ungleich ins Gewicht fallen. Das teuerste Projekt sei der Weg im Breitbachtal, dessen Sanierung etwa 62 000 Euro koste. Da das 1,5 Kilometer lange Wegstück erst vor sechs Jahren mit ähnlichem Aufwand saniert worden war, erschienen die erneuten Kosten dem Ratsgremium zu hoch. Daneben wurden auch andere Vorhaben zurückgestellt. Die im Haushalt 2014 vorgesehenen Gelder gilt es jetzt nach Dringlichkeit zu verteilen. Abzuwägen ist, welche Flurwege noch warten müssen.

• Für den Bau des Regenüberlaufbeckens An den Weiden in Willanzheim ist die Baustelleneinweisung erfolgt. Jetzt sichern die Siebener die Grenzsteine und nach Ostern sollen die Bauarbeiten beginnen.

• Der Willanzheimer Franz Eger kann in der Luxengasse einen Carport mit Dachterrasse errichten.

• Die Sanierung des historischen Friedhofskreuzes in Willanzheim ist abgeschlossen und soll jetzt den Segen erhalten. Die Zeremonie ist auf den Ostermontag, 21. April, im Anschluss an den Gottesdienst terminiert.

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