Buchbrunn

Gemeinde hat große Investitionen geplant

Vor mehr als 60 Bürgern berichtete Bürgermeister Hermann Queck in der Bürgerversammlung in Buchbrunn über die Investitionsvorhaben der Gemeinde.
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Bürgermeister Hermann Queck berichtete in der Bürgerversammlung Buchbrunn Aktuelles aus dem Gemeindeleben.

Vor mehr als 60 Bürgern berichtete Bürgermeister Hermann Queck in der Bürgerversammlung am Mittwoch in der Mehrzweckhalle in Buchbrunn über die Investitionsvorhaben der Gemeinde.

An erster Stelle nannte er die Neugestaltung der früheren Gaststätte Frankenträubl zu einem Haus mit Tagespflegekonzept, wie es die Arbeiterwohlfahrt bereits einmal in einer Ratssitzung vorgestellt hatte. Queck bezeichnete das Vorhaben als eine in die Zukunft der Gemeinde gerichtete Investition. Zudem sei es ihm besonders wichtig, dass Personen, die dort betreut werden, in den Tagesablauf eingebunden, tagsüber betreut und durch Pflegefach- und Pflegehilfskräfte pflegerisch versorgt werden. Sie könnten aus einem Umkreis von etwa 15 Kilometern aufgenommen werden, ein Pachtvertrag könnte auf 20 Jahre vereinbart werden. Gottfried Schlager regte dazu an, dass er sich ein Bürgermodell vorstellen könne, sodass ein Investor nicht benötigt werde.

Ein weiteres Vorhaben der Gemeinde ist die Beteiligung am innerörtlichen Ausbau der KT 8, die Landkreis geplant hat. Die Maßnahme soll anders als zunächst geplant aber erst 2019 abgeschlossen werden. Queck begründete dies mit den Ergebnissen der Ausschreibungen.

An der reinen Straßenbaumaßnahme, in die der Landkreis 200 000 Euro investiert, ist die Gemeinde mit 100 000 Euro beteiligt. Wegen der Erneuerung der Trinkwasserleitung, der Hausanschlüsse, der Sanierung des Mischwasserkanals und einem Neubai des Regenwasserkanals steigt der Gemeindeanteil allerdings auf 353 000 Euro.

Für den Friedhof hat der Gemeinderat bereits die Einrichtung einer Friedwiese beschlossen, auf der bis zu 46 Urnen bestattet werden können. Sie müssen verrottbar sein, Reservierungen und Wunschbelegungen werden ausgeschlossen.

Bei der Dorferneuerung kann die Gemeinde auf Zuschüsse von 860 000 Euro bauen, davon zweckgebunden 200 000 Euro für Hochbauten und 60 000 Euro für Grünanlagen. Geplante Maßnahmen sind der Platz am Kummrei, die Umgestaltung des Sportplatzes sowie der bereits erfolgte Abriss der Hauptstraße 20.

Im Geschäftsbericht des Bürgermeisters wurde die Einwohnerzahl mit nahezu unverändert 1216 angegeben. Weiter erwähnte Queck, dass von den 14 Bauplätzen im Wohngebiet Gärten nur noch zwei frei und weitere zwei reserviert seien. Hier setzt die Gemeinde auf den Einheimischenstatus. Ohne Einschränkung sollen hingegen die drei Bauplätze auf dem Areal der Hauptstraße 20 verfügbar sein.

Vom Ausbau der Flurwege nach Repperndorf und zum Bahnhof betonte Queck, dass es nur darum ging auf schlechter Wegstrecke die Unfallgefahr zu verringern. Die Arbeiten konnten ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln für 53 000 Euro abgeschlossen werden.

Begonnen hat auch die Neubepflanzung am Gefallenendenkmal nahe der Kirche, die aber noch nicht abgeschlossen ist.

Der Sportverein nutzte die Bürgerversammlung um zehn erwachsenen Bürgern die erreichten Sportabzeichen zu überreichen. Die Abzeichen an die Jugend, so Hannes Kristmann und Martina Penka bei der Überreichung, waren bereits im während einer Faschingsveranstaltung übergeben worden.



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