Mainstockheim

Gemeinde beteiligt sich an Kirchenmauersanierung

Fast ausschließlich Bauangelegenheiten standen auf der Tagesordnung, die der Gemeinderat Mainstockheim am Donnerstag im Rathaus abzuarbeiten hatte.
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Fast ausschließlich Bauangelegenheiten standen auf der Tagesordnung, die der Gemeinderat Mainstockheim am Donnerstag im Rathaus abzuarbeiten hatte.

Bereits im Vorjahr forderte die Gemeinde Unterlagen von der evangelisch-lutherischen Kirche wegen der Sanierung der Kirchenmauer an. Anlass war eine Kostenerhöhung auf voraussichtlich 400 000 Euro, daran will sich die Gemeinde nun mit maximal 130 000 Euro beteiligen.

Der neue Zuwendungsbescheid der Verwaltungsgemeinschaft sieht nun ein Vorgehen in drei Bauabschnitten und eine Festbetragsfinanzierung in kommenden drei Jahren vor. Die Notsicherung ist bereits erfolgt und wurde mit 39 118 Euro bezahlt, die Gemeindekasse steuerte 4000 Euro bei. Für die Generalsanierung fielen bislang 49 236 Euro an, die von der Gemeinde mit 25 070 Euro bezuschusst wurde. Der dritte Bauabschnitt wird derzeit ausgeführt und soll 311 659 Euro kosten. Daran ist die Gemeinde mit 100 930 Euro beteiligt. Im Haushaltsjahr 2018 sollen 9600 Euro bezahlt werden. 2019 sollen dann 70 000 Euro und als Schlussrate 21 330 Euro im Jahr 2020 in den Haushalt eingestellt werden. Der Gemeinderat stimmte dem Bewilligungsbescheid zu und hob damit den vorausgegangenen Bescheid auf.

Weitere behandelte Punkte:

• Auf dem Grundstück Hauptstraße 99 will der Eigentümer einen eigentlich genehmigungsfreien Pavillon errichten. Da das Areal im Überschwemmungsgebiet liegt musste der Gemeinderat für die untere Wasserbehörde eine Ausnahmegenehmigung erteilen.

• Die Gemeinde holt ein Angebot zur Errichtung von Glasfaseranschluss und WLAN für die Grundschule Mainstockheim ein. Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs rechnet wegen des besonderen Handlungsbedarfs mit einem Fördersatz von 90 Prozent der förderfähigen Kosten.

• Für den Standort Schlossstraße-Hauptstraße-Am Koppentor soll ein Verkehrsspiegel beschafft werden, um die Einsicht in den Fußweg zu verbessern. Ein Spiegel mit 180°-Blick fand keine Mehrheit. Es wird ein Glasspiegel der Größe 80 Zentimeter mal 100 Zentimeter beschafft, die Kosten liegen bei 435 Euro.

• Die Fenster am Zang-Haus wurden 1989 eingebaut und sind stark angegriffen. Sie werden derzeit überarbeitet und dann weiß gestrichen. Auch die Fenster am Feuerwehrhaus werden überarbeitet und einer Anregung von Ralf Menger folgend in Anlehnung an die Farbe der Tore in einem abgetönten Weiß ausgeführt.

• Die Plattform in den Weinbergen wird für eine private Feier mit rund 100 Teilnehmern frei gegeben. Die Gebühr beträgt 100 Euro zuzüglich einer Kaution, um die Reinigung sicher zu stellen.

•Gegen die beiden Bebauungspläne Alte Poststraße und Breslauer Straße der Stadt Kitzingen ergaben sich keine Bedenken, da Belange der Gemeinde nicht berührt werden.

• Die Behandlung der Verkehrssituation an der Kreuzung Albertshöfer Straße, Hauptstraße, Zanghof und Radweg wurde vertagt.

• Im Baugebiet Wunn wird die Telekom für alle Gebäuden Glasfaserkabel bis ins Haus bereitstellen.

• In der Sitzung am 9.8.2018 wird die Tiefbauplanung für das Baugebiet Wunn vorgestellt, weiteres Thema ist das Bürgerbegehren.

• Günter Voit und Horst Schiffler beklagten das Parkverhalten von Lastwagen in der Nähe des Festplatzes. Fahrzeuge sollten – wenn überhaupt – nur auf befestigter Fläche abgestellt werden. Bürgermeister Fuchs wird die Fahrer daraufhin ansprechen.

• Peter Brandner warb nochmals für die Einrichtung einer geförderten Umweltstation in Mainstockheim und legte dazu eine Liste mit Argumenten vor. Allerdings erntete er dafür keine große Begeisterung am Ratstisch. Günter Voit stimmte ihm zu, Horst Schiffler erhob erhebliche Bedenken. Bürgermeister Fuchs sah Probleme wegen des Zeitrahmens und des Kostendrucks. Der könnte entstehen, wenn die Gemeinde den ehemaligen Gasthof Stern anders als geplant sanieren müsste.

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