Willanzheim

Gelingende Jugendpolitik als Standortfaktor

Willanzheims Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert zitierte beim Neujahrsempfang der Gemeinde aus einer Broschüre des Bayerischen Jugendrings, wonach gelingende Jugendpolitik ein Standortfaktor für Kommunen mit Zukunft sei.
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Willanzheims Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert (von links) ehrte beim Neujahrsempfang Katharina Hein, Ida Blättner, Karl Ruß, Linus Mauckner, Dietmar Stich, Rolf Hege-Seebeck, Freya Hager, Silke Seebeck und Rudolf Hager. Foto: Hartmut Hess

Willanzheims Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert zitierte beim Neujahrsempfang der Gemeinde aus einer Broschüre des Bayerischen Jugendrings, wonach gelingende Jugendpolitik ein Standortfaktor für Kommunen mit Zukunft sei. Die Bürgermeisterin sah die Einladung in die Herrnsheimer Marktschänke für viele in Vereinen engagierten Personen in Vereinen als Dankeschön für alle an, die sich für die Kinder in den Gemeinde einsetzen.

Die Bürgermeisterin ging auf die zwei Großprojekte ein, die derzeit die Gemeinde beschäftigen, den Umbau und die Erweiterung der Willanzheimer Schule sowie den nachgelagert vorgesehenen Umbau des Hüttenheimer Schulhauses zu einem Dorfgemeinschaftshaus mit integriertem Kindergarten. Mit diesen beiden Einrichtungen sah Ingrid Reifenscheid-Eckert die Gemeinde bestens für die Gemeinde aufgestellt. Sie freute sich, dass in allen drei Ortsteilen frei geführte und funktionierende Jugendhäuser vorhanden sind und lobte die Jugend, die in Willanzheim, Hüttenheim und Markt Herrnsheim ihre Jugendhäuser in Eigenregie baulich auf Vordermann gebracht hätten.

Ob das Sonnwendfeuer in Willanzheim, die Ausrichtung der Kirchweihen in den Ortsteilen oder Bewirtung bei anderen Veranstaltungen - die Gemeinde sei bestrebt, den Jugendlichen attraktive Angebote zu machen und unterstütze die Jugendarbeit ideell und finanziell. Ob der Musikverein Willanzheim, die Feuerwehren, die Sportvereine in Willanzheim und Hüttenheim, sie könnten sich der Förderung sicher sein. Denn in den Vereinen würde den Kindern und Jugendlichen Tugenden wie Kameradschaft, Bindungsfähigkeit, Rücksichtnahme, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Konfliktfähigkeit vermittelt.

Die Bürgermeisterin ehrte mit Buchpreisen sechs junge Leute mit herausragenden Leistungen in Schule und Beruf mit Abschlüssen. Eine Eins vor dem Komma bei ihren Abschlüssen schafften Julius Mötzel (Qualifizierender Abschluss, Mittelschule Iphofen), David Hornung (Elektroniker für Betriebstechnik), Ida Blättner (Hochschulreife am Armin-Knab-Gymnasium) und Annika Mittenzwei (Realschule Kitzingen). Als Prüfungsbeste unter den Kauffrauen für Tourismus und Freizeit in der Industrie- und Handelskammer schnitt Katharina Hein ab. Mit der Traumnote von 1,0 absolvierte Linus Mauckner seine Ausbildung zum Aufbereitungs- und Verfahrensmechaniker im Unternehmen Knauf und avancierte damit zum Landesbesten seines Berufszweigs.

Die Bürgermeisterin ehrte auch querbeet Leistungen von Bürgern, wie Roland Hillabrand, der rasch handelte um ein Lagerfeuer einzudämmen, was einen großen Waldbrand verhinderte. Ingrid Reifenscheid-Eckert honorierte auch das Engagement von Rudolf und Freya Hager, die eine historische Dokumentation über die Jagd in Hüttenheim ausgearbeitet hatten sowie den Einsatz von Dietmar Stich zur Ausstellung des Unternehmens Knauf zum Jubiläumswochenende. Dass sie auch einen wertvollen Beitrag zum Jubiläumswochenende in Hüttenheim geleistet hätten, bescheinigte die Bürgermeisterin dem Ehepaar Silke Seebeck und Rolf Hege-Seebeck. Sie waren kreativ gewesen und hatten ein getöpfertes Dorf-Modell nach dem Aufmaß des Urkatasters geschaffen. Auch Karl Ruß hatte sich mit einer Ausstellung über historische Häuser am Hüttenheimer Jubiläum beteiligt und erwarb sich Verdienste bei der Übertragung von Chroniken. Zudem gratulierte dem passionierten Musiker dazu, dass er kürzlich den Ehrenamtspreis des Landkreises verliehen bekam.

Ingrid Reifenscheid-Eckert freute sich, mit Christopher Haude einen Neubürger aus Hüttenheim begrüßen zu können. Weinprinzessin Anna-Lena Willfahrt sprach von einem schönen Amtsjahr und sie wünschte sich, dass die Dorfgemeinschaften weiterhin so gut zusammenhalten, wie es vergangenes Jahr gerade im Jubiläumsjahr 1100 Jahre der ersten urkundlichen Erwähnung Hüttenheims der Fall war. "Eurer Engagement ist wertvoll und vielfältig spürbar", lobte Ingrid Reifenscheid-Eckert die Geladenen Ehrenamtlichen und hoffte, dass sie weiterhin Freude in ihrem Engagement hätten und sie Begegnungen mit Menschen erfüllen.



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