Kitzingen

Geldspritze: Freistaat gibt eine Million Euro in den Landkreis

Finanzschwache Landkreise und Kommunen erhalten vom bayerischen Staat Extrageld aus den Steuereinnahmen. Diesmal profitiert im Landkreis Kitzingen vor allem eine Stadt.
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500-Euro-Banknoten (Symbolbild) Foto: Fotolia

Der Freistaat Bayern unterstützt den Landkreis Kitzingen und die Stadt Volkach in diesem Jahr mit Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen in Höhe von einer Million Euro. Dies teilen das Bayerische Finanzministerium und Landtagsabgeordnete Barbara Becker (CSU) in Pressemitteilungen mit. Der Landkreis erhält demnach 300 000 Euro, die Stadt Volkach 700 000 Euro.

"Sowohl Bedarfszuweisungen als auch Stabilisierungshilfen sind wichtige Förderinstrumente für unsere Kommunen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs. Sie sind ein deutliches und wichtiges Zeichen, dass wir unseren Kommunen in finanziell schwierigen Momenten zur Seite stehen und sie mit ihren Problemen nicht im Regen stehen lassen. Das System der Hilfe zur Selbsthilfe hat sich gut bewährt", schreibt Becker.

Mit Bedarfszuweisungen werden unter anderem die Konsolidierung der Haushalte bei einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung unterstützt. Auch Sonderbelastungen, wie Gewerbesteuerausfälle oder die Bewältigung von Umweltkatastrophen, können mit diesem Instrument abgemildert werden. Stabilisierungshilfen sind speziell für besonders strukturschwache Kommunen gedacht. Ziel ist es, neue Handlungsspielräume zu ermöglichen, indem die Stabilisierungshilfen die Kommunen bei der Schuldentilgung unterstützen, heißt es in der Mitteilung weiter.

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