Mainbernheim

Geld für Vereine und Musikschüler

Das Seniorenwohnprojekt in Mainbernheim ist einen Schritt weiter. Der Stadtrat beschloss dazu die notwendige erste Änderung des Bebauungsplans Langwasen.
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Das Seniorenwohnprojekt in Mainbernheim ist einen Schritt weiter. Der Stadtrat beschloss dazu die notwendige erste Änderung des Bebauungsplans Langwasen.

Um kein Risiko hinsichtlich späterer Befreiungen einzugehen, änderte der Stadtrat noch einige Vorgaben. So darf die Traufhöhe 8,5 Meter betragen. Die maximale Firsthöhe legte der Stadtrat auf 11,5 Meter fest.

Die Stellungnahmen und Einwendungen zum Sondergebiet für die Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage "Am Zollstock" konnte der Stadtrat Mainbernheim noch nicht behandeln. Zum einen steht die Änderung der Planunterlagen noch aus, weil der Betreiber die im ursprünglichen Plan als westliche Modulfläche geplante Wiese jetzt als Ausgleichsfläche nutzen will, und die Ergebnisse der artenschutzrechtlichen Prüfung noch mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt werden müssen. Dass die Wiese nun Ausgleichsfläche werden soll, bezeichnete Bürgermeister Peter Kraus als "gute Entscheidung".

Einige Aufgaben werden schon privat erledigt

Auf Aufforderung durch das Landratsamt hin, hat die Stadt überprüft, in welchem Umfang sie Aufgaben durch nicht kommunale Stellen erledigen lassen kann. Dies geschieht laut Bürgermeister Peter Kraus bereits. Als Beispiele zählte Kraus die Kommunale Verkehrsüberwachung, Pflanzarbeiten, Grünpflege, Holzernte, Reinigung der Straßeneinläufe und Sinkkästen und die Betriebsführung der Wasserversorgung auf.

Den Besuch des Musikunterrichts des Musikvereins Willanzheim wird die Stadt fördern. Für die derzeit sieben Schüler aus Mainbernheim bezahlt die Stadt jeweils 115 Euro. Die pauschale Sportbetriebsförderung des Freistaats Bayern für den TSV Mainbernheim beträgt rund 3000 Euro, für die Schützen rund 291 Euro. Die Stadt wird wie seit 1991 üblich die entsprechenden Beträge als freiwillige Leistung an die beiden Vereine zahlen.

Ein Bibermönch für Mainbernheim?

Die Verwaltung wird auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion überprüfen, ob ein sogenannter Bibermönch für Mainbernheim sinnvoll beziehungsweise wirksamer ist als die bisher vom Landratsamt empfohlenen Rohrkonstruktionen. Auch hier ist nämlich ein vermehrtes Aufkommen an den Dämme bauenden Nagetieren zu verzeichnen. Biberberater im Landkreis Bamberg hätten die Bibermönche zusammen mit einer Firma entwickelt. Die Konstruktion aus Stahl und Beton kann das Wasser im Umgriff einer Biberburg regulieren.

Einvernehmen gab es zu einer Nutzungsänderung für ein bestehendes Einfamilienhaus im Sickershäuser Weg, in dem eine Wohneinheit zu einer Ferienwohnung werden soll. Ebenso kann im Fichtbauerweg ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage gebaut werden. Die Räte haben auch nichts gegen den Einbau einer Wohnung in ein Stallgebäude. Das Landratsamt bekommt nun die Bauvoranfrage auf den Tisch.

"Kein Blech in der Altstadt" lautet ein Grundsatz, auch wenn es Bestandsfälle gibt und die Stadt auch nicht übertreiben will. Allerdings muss in der Badgasse ein Vordach geändert werden. Statt Blech wird eine Ziegeleindeckung empfohlen.

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