GEISELWIND

Geiselwinds Zukunft

Zum großen Tag für die Gemeinde Geiselwind strahlte die Februar-Sonne nach besten Kräften. Drei Grad zeigte das Thermometer an diesen Morgen an, als Bürgermeister Ernst Nickel die Ehrengäste an die Spaten bat. Als „historische Angelegenheit im Markt Geiselwind“ bezeichnete Nickel den Spatenstich und damit den Startschuss für die Erschließung des neuen Gewerbegebiets „Inno-Park“.
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Start für das Gewerbegebiet: Auf einer Fläche von 170 000 Quadratmeter erschließt die Gemeinde Geiselwind ein neues Gewerbegebiet. Der Spatenstich symbolisiert den Beginn der Arbeiten. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Zum großen Tag für die Gemeinde Geiselwind strahlte die Februar-Sonne nach besten Kräften. Drei Grad zeigte das Thermometer an diesen Morgen an, als Bürgermeister Ernst Nickel die Ehrengäste an die Spaten bat. Als „historische Angelegenheit im Markt Geiselwind“ bezeichnete Nickel den Spatenstich und damit den Startschuss für die Erschließung des neuen Gewerbegebiets „Inno-Park“.

Insgesamt steht eine Fläche von rund 20 Hektar östlich von Geiselwind, direkt an der Straßenkreuzung zum Gemeindeteil Füttersee, für die Zukunft der Gemeinde zur Verfügung. Vor allem klein- und mittelständischen Unternehmen sollen sich in Autobahnnähe niederlassen. Los gehen soll es mit der Erschließung bereits im März, teilte die zuständige Baufirma mit.

Welche Dimension das Projekt für Geiselwind hat, verdeutlichte Bürgermeister Nickel den Gästen der an Bau, Finanzierung, und Planung beteiligten Firmen, der Grundbesitzer und der Verwaltung. Der „Inno-Park“ ist die erste Gewerbefläche in dieser Größe, die seit Bestehen der Gemeinde 1972 ausgewiesen wurde. „Die Geiselwinder haben lange darauf gewartet. Ich hoffe, dass hier viele Arbeitsplätze entstehen“, sagte das Ortsoberhaupt beim Empfang im Rathaus. Rund fünf Millionen Euro investiert die Gemeinde für das Projekt, das sie über Kredite von der KFB in Reuth und der Raiffeisenbank leiht.

Landrätin Tamara Bischof sah in der neu entstehenden Gewerbefläche „einen Meilenstein für die Entwicklung Geiselwinds“. Die Gemeinde verfüge auch dank der direkten Anbindung an die Autobahn über eine gute Infrastruktur. An Arbeitsplätzen hänge heutzutage die Entwicklung von Gemeinden, deswegen sei die Schaffung der Flächen ein wichtiger Schritt, zu dem sie viel Erfolg wünsche.

Vom Geiselwinder Gewerbeverband begrüßte Doris Müller-Kern die Ausweisung der Flächen, ebenso wie Stefanie Rüger von der KFB und Georg Mönius von der Raiffeisenbank Ebrachgrund.

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