KITZINGEN

Gefahrengutübung: 80 Feuerwehrler simulieren den Ernstfall

Was zu tun ist, wenn gefährliche Stoffe in die Umwelt gelangen, übten die Feuerwehren am Samstag in Kitzingen.
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Gefahrengutübung: 80 Feuerwehrler simulieren den Ernstfall
Die Sichtscheiben in den Chemieschutzanzügen bei der Feuerwehrübung am Samstagnachmittag in Kitzingen waren ruckzuck innen angelaufen – die Sicht für die darin steckenden Feuerwehrler sichtlich beeinträchtigt. Gut, dass sie ein einfaches, aber wirkungsvolles Hilfsmittel im Anzug um den Hals gebunden trugen: ein Tuch. Das Übungsszenario: Im Kitzinger Bauhof rammt ein Lkw eine chemische Abfüllanlage, Gefahrgut, wahrscheinlich stark ätzender Schwefelwasserstoff tritt aus. Die Luft ist erfüllt von ätzenden Dämpfen, Flüssigkeit fließt in die Kanalisation. Alarmiert wird der 1. Löschzug Gefahrgut mit rund 80 Einsatzkräften der Feuerwehren Kitzingen, Iphofen und Sickershausen. Hand in Hand meistern die drei Wehren die Aufgabe. Da ist erst einmal, in sicherem Abstand, der Brandschutz zu gewähren, da nicht genau klar ist, welcher Stoff austritt. Gleichzeitig werden die Träger der Chemieschutzanzüge eingekleidet, „Kleidungsstücke“ in die nichts hineingelangen und aus denen nichts auslaufen sollte. Wenn sie vom Einsatz zurückkommen, müssen die Anzüge erst dekontaminiert, also von möglichen Gefahrstoffen gereinigt werden (Foto). Auch dafür gibt es speziell gekleidete Feuerwehrler, nicht ganz so hermetisch abgeschottet, aber dennoch dicht verpackt. Gelb, Blau, Orange: Das sind die Farben der einzelnen Schutzanzüge. Sie dominieren den Übungsplatz, bis die Gefahrenquelle ausgeschaltet, der Kanal abgedichtet und der Gefahrstoff aufgefangen ist. Foto: Foto: R. Haaß
Die Sichtscheiben in den Chemieschutzanzügen bei der Feuerwehrübung am Samstagnachmittag in Kitzingen waren ruckzuck innen angelaufen – die Sicht für die darin steckenden Feuerwehrler sichtlich beeinträchtigt. Gut, dass sie ein einfaches, aber wirkungsvolles Hilfsmittel im Anzug um den Hals gebunden trugen: ein Tuch. Das Übungsszenario: Im Kitzinger Bauhof rammt ein Lkw eine chemische Abfüllanlage, Gefahrgut, wahrscheinlich stark ätzender Schwefelwasserstoff tritt aus. Die Luft ist erfüllt von ätzenden Dämpfen, Flüssigkeit fließt in die Kanalisation. Alarmiert wird der 1. Löschzug Gefahrgut mit rund 80 Einsatzkräften der Feuerwehren Kitzingen, Iphofen und Sickershausen. Hand in Hand meistern die drei Wehren die Aufgabe. Da ist erst einmal, in sicherem Abstand, der Brandschutz zu gewähren, da nicht genau klar ist, welcher Stoff austritt. Gleichzeitig werden die Träger der Chemieschutzanzüge eingekleidet, „Kleidungsstücke“ in die nichts hineingelangen und aus denen nichts auslaufen sollte. Wenn sie vom Einsatz zurückkommen, müssen die Anzüge erst dekontaminiert, also von möglichen Gefahrstoffen gereinigt werden (Foto). Auch dafür gibt es speziell gekleidete Feuerwehrler, nicht ganz so hermetisch abgeschottet, aber dennoch dicht verpackt. Gelb, Blau, Orange: Das sind die Farben der einzelnen Schutzanzüge. Sie dominieren den Übungsplatz, bis die Gefahrenquelle ausgeschaltet, der Kanal abgedichtet und der Gefahrstoff aufgefangen ist.
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