Sommerach

Gebühren werden um zirka vier Prozent gesenkt

Frohe Kunde für die Bürger in Sommerach: Die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser werden ab dem 1. Januar 2020 um zirka vier Prozent gesenkt.
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Die Kindertagesstätte in Sommerach muss dringend erweitert werden. In der Ratssitzung am Montagabend wurden die Aufträge für die Planungsleistung der Objektplanung sowie für die Technische Gebäudeausrüstung vergeben. Foto Martha Braun Foto: wabr/Foto Martha Braun

Frohe Kunde für die Bürger in Sommerach: Die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser werden ab dem 1. Januar 2020 um zirka vier Prozent gesenkt. Darüber informierte Bürgermeister Elmar Henke in der Ratssitzung. Seinen Ausführungen zufolge wurden die Gebühren letztmals zum 1. Januar 2016 für die Jahre 2016 bis 2019 kalkuliert und betragen derzeit für Schmutzwasser 2,59 Euro und 0,22 Euro je Kubik für Oberflächenwasser. Im Zuge der Neukalkulation wurden die Gebühren der Abwasseranlage Sommerach für die nächsten drei Jahre nunmehr wie folgt festgesetzt: Für Schmutzwasser zahlen die Bürger künftig je Kubik 2,49 Euro, der Starkverschmutzerzuschlag beträgt 1,49 und für das Oberflächenwasser werden 0,19 Euro in Rechnung gestellt. Die mit der Neukalkulation verbundene Gebührenänderung hatte die Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Gemeinde Sommerach zum 1. Januar 2020 zur Folge.

Des Weiteren beschäftigten sich die Räte mit der  notwendigen Erweiterung des Sommeracher Kindergartens. Laut Bürgermeister Henke wurde für die bis zum 31. August 2019 befristete Betriebserlaubnis der Kindertagesstätte bereits eine einjährige Verlängerung beim Landratsamt Kitzingen beantragt. Und dennoch: Die Zeit drängt, so dass die Vergabe der Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung sowie für die Objektplanung "Erweiterung des Kindergartens" umgehend auf dem Weg gebracht werden müssen. Voraussetzung hierfür war die Anerkennung der 145 Gesamtplätze in der Kindertageseinrichtung, die die Gemeinde Sommerach gemäß Bedarfserhebung für 2019 festgestellt hat.

Um den Bedarf mittelfristig zu decken, müssen zusätzlich eine Krippen-, eine Übergangs- sowie eine Hortgruppe neu geschaffen werden, berichtete der Gemeindechef. Den Zuschlag der Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung des Projektes "Erweiterung des Kindergartens" erhielt die Volkacher Firma INSEWA, während das Volkacher Architektenbüro Heine mit den Planungsleistungen für die Objektplanung beauftragt wird. Bürgermeister Elmar Henke und sein Stellvertreter Winfried Kraus wurden schließlich im Zusammenhang mit der Kindergarten- Erweiterung ermächtigt, bei Vorlage entsprechender Angebote für das dringend erforderliche Baugrundgutachten sowie der Statik Aufträge zu erteilen und das Ergebnis in der nächsten Sitzung zu präsentieren.

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