WIESENBRONN

Gastronomie bekommt Zuwachs

Die Gemeinde Wiesenbronn erhält eine neue Gaststätte. Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Antrag von Paul Steinberger auf Nutzungsänderung von einer Heckenwirtschaft in eine Gaststätte im Anwesen Hauptstraße 50. „Die Voraussetzungen sind erfüllt und das Vorhaben ist mit dem Landratsamt abgesprochen“, erklärte Bürgermeisterin Doris Paul.
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Symbolbild Wein

Die Gemeinde Wiesenbronn erhält eine neue Gaststätte. Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Antrag von Paul Steinberger auf Nutzungsänderung von einer Heckenwirtschaft in eine Gaststätte im Anwesen Hauptstraße 50. „Die Voraussetzungen sind erfüllt und das Vorhaben ist mit dem Landratsamt abgesprochen“, erklärte Bürgermeisterin Doris Paul.

Claudia und Matthias Djuren stellten Antrag auf Zuschuss aus dem kommunalen Förderprogramm für den kompletten Dachausbau des Anwesens in der Dorfmitte. Im Schreiben an die Gemeinde wurde darauf verwiesen, dass es nicht möglich sei, mehrere Angebote vorzulegen, da der Umbau mit den beauftragten Handwerkern getätigt werde. Die Antragsteller betonten, dass das Anwesen im Dorf erhalten bleiben soll, „weshalb wir keinen Neubau vornehmen wollen“.

Dorfplaner Dag Schröder zeigte sich laut Stellungnahme mit der Planung „und dem Erhalt einer ehemaligen Hofanlage“ einverstanden. Reinhard Hüßner schlug vor, den Passus der Vorlage mehrerer Angebote zu ändern, „da wir junge Leute, die gestalterisch tätig werden, unterstützen sollten“.

Demnach sollte die Kostenschätzung in der Verwaltungsgemeinschaft überprüft werden – ein Verfahren, wie es auch im Landkreis und Bezirk üblich ist. Ein Beschluss wurde noch nicht getroffen, das weitere Vorgehen wolle man noch überdenken, meinte der Gemeinderat. Dem Förderantrag wurde einstimmig zugestimmt.

Nur wenige Diskussionen gab es zum Bauantrag der Firma Manfred Roth auf Erweiterung der Hoffläche, Einebnung des Geländes, Errichtung einer umlaufenden Zaunanlage und Installation einer Flutlichtanlage auf dem Gelände im Gewerbegebiet im Freistellungsverfahren. Aus der Stellungnahme der VG wurde verlesen, dass die Festsetzungen des Bebauungsplans eingehalten werden und keine Einwände bestehen. Das Grundstück ist zwar noch im Besitz der Gemeinde, „aber die Fläche ist für die Firma Roth reserviert und es fehlt nur noch der Gang zum Notar“, erklärte Paul. Eine kurze Debatte gab es zum verbleibenden kleinen Dreieck, das nach dem Willen des Rates dem Rothschen Betrieb zum Erwerb angeboten werden soll. Der Bauantrag wurde einstimmig befürwortet.

Aus dem Schreiben der Gemeinde Castell zu einem eventuellen gemeinsamen Bau einer Kläranlage für Castell und Wiesenbronn ging hervor, dass es für die Casteller Kläranlage noch eine Betriebserlaubnis bis 2022 gibt „und dann wahrscheinlich ein Neubau erfolgen wird“. Einem gemeinsamen Projekt sei man in Castell nicht abgeneigt, „aber wir müssen erst die neue Wahlperiode und die Entscheidung eventueller neuer Ratsmitglieder abwarten, das Ganze ist auch eine Kostenfrage“, heißt es im Schreiben Castells.

Von einem Treffen mit fünf Jugendlichen berichtete Jugendreferentin Juliane Ackermann. Dabei sei nicht der Wunsch nach einem Jugendraum geäußert worden, „eher nach einem Basketballkorb“. Der könne in möglichst einfacher und stabiler Version aufgestellt werden, meinte der Gemeinderat.

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