ALBERTSHOFEN

Gartenbauzentrale schreibt wieder schwarze Zahlen

„Wir konnten hier im Bereich Albertshofens heuer erstmals die Marke von zehn Millionen Euro Umsatz knacken.“ Dies verkündete Heinz Wenkheimer, Vorstandsvorsitzender der Gartenbauzentrale Main-Donau (GMD), am Donnerstag. In der Jahreshauptversammlung der Gartenbauzentrale informierte Wenkheimer, dass die Salatgurken und die Strauchtomaten in den vergangenen beiden Jahren mit jeweils 1,5 Millionen Umsatz die größten Umsatzbringer waren. „Das war ein gemeinsamer Erfolg“, so Wenkheimer und überreichte den erfolgreichen Verkäufern ein Weinpräsent.
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Magische Zahl geknackt: Heinz Wenkheimer (von links), Vorstandsvorsitzender der Gartenbauzentrale Main-Donau, überreichte seinen Verkaufsleuten Hermann Hofmann, Kai Fuchs, Thomas Popp und Markus Ruchti Präsente dafür, dass sie maßgeblich dazu beigetragen haben, erstmals beim Umsatz des Standorts Albertshofen die Marke von zehn Millionen Euro zu knacken. Foto: Fotos (2): Hartmut Hess
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„Wir konnten hier im Bereich Albertshofens heuer erstmals die Marke von zehn Millionen Euro Umsatz knacken.“ Dies verkündete Heinz Wenkheimer, Vorstandsvorsitzender der Gartenbauzentrale Main-Donau (GMD), am Donnerstag. In der Jahreshauptversammlung der Gartenbauzentrale informierte Wenkheimer, dass die Salatgurken und die Strauchtomaten in den vergangenen beiden Jahren mit jeweils 1,5 Millionen Umsatz die größten Umsatzbringer waren. „Das war ein gemeinsamer Erfolg“, so Wenkheimer und überreichte den erfolgreichen Verkäufern ein Weinpräsent.

Wenkheimer stellte besonders die Strategie der Regionalität heraus, die der GMD eine gute Nachfrage bescherte. Der Vorsitzende berichtete, dass der Umsatz im Kernabsatz im Geschäftsjahr 2012 knapp 21 Millionen Euro betrug. Die Entwicklung sei von zufriedenstellenden Preisen und entsprechend Auszahlungspreisen für die Genossenschaftsmitglieder gezeichnet gewesen. Das Roh-Ergebnis habe knapp 4,9 Millionen Euro betragen, dabei konnten die Betriebsausgaben gesenkt werden.

Gute Chancen

Die Mitglieder stimmten dem Vorschlag des Vorstands zu, den Gewinn von 79 000 Euro mit dem Vorjahresminus zu verrechnen. Dadurch ergab sich ein Verlustvortrag von 171 000 Euro. „Ich schätze die Chancen unserer Genossenschaft sehr gut ein“, sagte Wenkheimer, der sich nicht daran erinnern konnte, so gute Rahmenbedingungen durch die regional erzeugte Qualität zu haben. Die Gartenbauzentrale sei bestrebt, an beiden Standorten in Albertshofen und Gundelfingen (Baden-Württemberg) noch besser zu werden.

Geschäftsführer Achim Poetschke sprach die Bündelung der Kräfte an um die Herausforderungen der Regionalität zu meistern. Poetschke bilanzierte Investitionen von 1,4 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Am Standort Gundelfingen waren die Karotten die Nummer eins mit einer vermarkteten Menge von 3500 Tonnen.

Georg Huth vom Genossenschaftsverband erläuterte die Jahresbilanz, die gekennzeichnet war durch Kosteneinsparungen und eine weit bessere Gewinn- und Verlustrechnung als noch im Jahr 2011. Huth klärte über die Sonderfaktoren auf und wies auf die Entscheidungen hin, die die Gartenbauzentrale ergriffen hatte um wieder die Gewinnzone zu erreichen.

Appell an Gärtner

„Der vergangene Winter hätte für zwei gereicht“, meinte Albertshofens Bürgermeister Horst Reuther und hoffte auf ein gutes Gärtnerjahr. Elmar Gimperlein, Bezirksvorsitzender des Gärtnerverbandes, appellierte an die Gärtner, zusammen zu stehen und noch mehr dem Verband beizutreten. Aufsichtsratsvorsitzender Werner Hopf attestierte dem Vorstand eine ordnungsgemäße Buchführung. Es habe unter den Mitgliedern eine Bereinigung gegeben, denn die Mitgliederzahl nahm um zehn Prozent ab, während die Summe der Geschäftsanteile anstieg. Die Eigenkapitalquote der Genossenschaft sank auf 50 Prozent, was aber noch einen angemessenen Wert darstelle.

Bei den Neuwahlen kandidierte Johannes Berchthold (Gundelfingen) nicht mehr für den Vorstand. Jetzt schenkten die Wahlberechtigten Josef Wöller das Vertrauen, wie auch dem turnusgemäß ausgeschiedenen und wiedergewählten Franz Hagn aus Segnitz. Eine Verlängerung ihrer Amtszeit gingen die bestätigten Aufsichtsratsmitglieder Reinhard Busigel und Heiko Uhl (beide Albertshofen) sowie Erwin Klein (Gundelfingen) an.

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