Sulzfeld

Ganztagsschule in Sulzfeld wird erweitert - Fördergelder zugesagt

Für das Vorhaben der Gemeinde, zusätzliche Räume für die Offene Ganztagsschule (OGS) zu schaffen, präsentierte RatsmitgliedFriedrich Staib in der jüngsten Sitzung eine preisgünstige Lösung in Ständerbauweise.Nachdem sich herausgestellt hatte, dass eine Variante in Modul-Bauweise von einer Firma erst ab einer Größe von 500 Quadratmetern errichtet werden kann, war diese Bauvariante ausgeschieden, denn Sulzfeld hat nur einen Raumbedarf von circa 250 Quadratmetern.
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Für das Vorhaben der Gemeinde, zusätzliche Räume für die Offene Ganztagsschule (OGS) zu schaffen, präsentierte Ratsmitglied Friedrich Staib in der jüngsten Sitzung eine preisgünstige Lösung in Ständerbauweise. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass eine Variante in Modul-Bauweise von einer Firma erst ab einer Größe von 500 Quadratmetern errichtet werden kann, war diese Bauvariante ausgeschieden, denn Sulzfeld hat nur einen Raumbedarf von circa 250 Quadratmetern. 

Laut Angebot einer Firma, das Friedrich Staib vorlegte, sei die Ständerbauweise zum Preis von 65 790 Euro zu haben. Dieser Umstand wurde rechtzeitig vor dem Gesprächstermin bei der Regierung von Unterfranken bekannt. "Es war goldrichtig, dass wir diesen Planungsweg beschritten haben", meinte Bürgermeister Gerhard Schenkel. "Denn mit der Ständerbauweise bekommen die neuen Räumlichkeiten eine höherwertige Ausführung." Zudem befürwortete auch die Regierung diese Lösung und erteilte die schulaufsichtliche Genehmigung für das Erweiterungsvorhaben.

Regierung genehmigt Erweiterungsbau

Das Projekt soll 633 000 Euro kosten, wovon 420 000 Euro an Zuschuss von der Regierung zugesagt sind. Das entspricht einer Förderquote von rund zwei Drittel. Dass der Bedarf vorhanden sei, zeige die Zahl von 70 Kindern, die für das kommende Schuljahr für die OGS angemeldet sind, hieß es im Gemeinderat. Die Ratsrunde stimmte in der Sitzung am Dienstag dem Konzept der Ständerbauweise zu, erteilte Friedrich Staib offiziell den Architekten-Auftrag und brachte damit den Förderantrag auf den Weg.

Immer noch keinen Königsweg haben die Gemeinderäte für die Park-Problematik im Altort gefunden. Friedrich Staib drängte auf die Markierung von Parkplätzen und der Ausgabe von einem Anwohnerparkausweis für jeden Haushalt. Um einen Schilderwald zu vermeiden, votierte Staib für die Ausweisung des Altorts als verkehrsberuhigten Bereich. Der Tenor am Ratstisch ging in diese Richtung, doch der Bürgermeister bezweifelte, dass dieses Vorhaben leicht umzusetzen sei. Deswegen will die Gemeinde eine Expertise bei der Polizeiinspektion Kitzingen einholen.

Weinbergbewässerung geplant

Die Gemeinde Sulzfeld und die Winzer verfolgen das Ziel einer Weinbergbewässerung. Jetzt beschloss der Gemeinderat das Untersuchungsgebiet zur Umsetzung eines Bewässerungskonzeptes auszudehnen. Deshalb werden eine weitere Weinbergsfläche an der südlichen Gemarkungsgrenze und möglichst auch weitere Flächen auf Segnitzer Gemarkung vom beauftragten Ingenieurbüro Baur Consult untersucht werden. Darüber wird die Gemeinde das Wasserwirtschaftsamt als Förderstelle und auch der Gemeinde Segnitz informieren.

Der Gemeinderat folgte der Empfehlung des Bauausschusses, derzeit weder eine Veränderungssperre zu erlassen, noch den Bebauungsplan Nord zu ändern. Auch die Gestaltungssatzung für den Altort soll derzeit nicht geändert werden. In Sulzfeld wird eine Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge errichtet, wofür bislang an Standort an der Staatstraße angedacht war. Weil aber dieser Standort im Hochwasserbereich liege, schlägt der Gemeinderat der ausführenden Firma die Großparkplätze in der Segnitzer Straße und im Hinteren Dorfweg als alternative Standorte vor.   

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