MARKT BIBART

Galgenvögel und Metzger bei der AlZiBib

Über 900 Teilnehmer und fast 60 Gruppen machten beim Faschingszug der Markt Bibarter Gesellschaft AlZiBib mit. Darunter auch die Garde, das Männerballett und ein Gesellschaftsgefolge der Seinsheimer Galgenvögel, eine Metzgergruppe aus Nenzenheim, die Damengarde und das Männerballett aus Ippesheim.
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Schlachttag bei der Fastnacht: Die Nenzenheimer Metzgergruppe machte beim Faschingszug in Markt Bibart ihre Späßchen. Foto: Foto: GERHARD KRÄMER

Über 900 Teilnehmer und fast 60 Gruppen machten beim Faschingszug der Markt Bibarter Gesellschaft AlZiBib mit. Darunter auch die Garde, das Männerballett und ein Gesellschaftsgefolge der Seinsheimer Galgenvögel, eine Metzgergruppe aus Nenzenheim, die Damengarde und das Männerballett aus Ippesheim.

Reibungslos ging der Umzug über die Bühne und die Zuschauer – nach Schätzungen der Veranstalter 5000 bis 7000 – amüsierten sich prächtig. Viele von ihnen standen den Kostümierten im Zug in nichts nach. Da gab es prächtige Motivwagen, wie den Scheichwagen der Musikkapelle Markt Bibart, „Die Pinguine aus Madagaskar“, „Panzerknacker“ oder den Oktoberfest-Wagen der Kindergarde. Clowns, Frösche, Jäger, Affen, Bienen, Feen, Weintrauben oder Weihnachtsbäume liefen mit, dazu Musikgruppen oder Garden.

Viele kleinere Gruppen hatten sich originelle Kostüme und Themen ausgesucht, etwa die Wilden 80er Jahre, Venezianischer Karneval oder einen Wagen der „Blöd-Zeitung“. Alles getreu den Auflagen. Diese nahm sich eine Motivgruppe dann auch zum Ziel: AlZiBib kann nämlich auch anders heißen: „Alkoholfreier lautloser Zug in Bibert infolge Behördenauflagen“. Das befürchten Aktive für 2016, wenn die Auflagen sich weiter verschärfen. Schon jetzt gibt es Faschingsumzüge, die nur noch Fußgruppen haben.

Die Zuschauer des diesjährigen Umzugs, darunter Landrat Helmut Weiß (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) jedenfalls waren begeistert von dem, was die AlZiBib auch dank zahlloser Helfer und Förderer wieder auf die Beine gestellt und somit auf den Weg durch den Ort gebracht hat. Zufrieden waren auch die Kinder, deren Taschen und Tüten sich mit reichlich Bonbons, Gummibärchen oder Popcorn rasch füllten, die die Gruppen austeilten oder auswarfen.

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