VOLKACH

Gäste ließen sich die Stimmung nicht vermiesen

Das gab es noch nicht so oft – strömenden Regen bei der Einfuhr der symbolisch letzten Fuhre. Und trotzdem: Flankiert von den Weinprinzessinnen, den Symbolfiguren sowie den Winzern der Mainschleife und der Kolitzheimer Volkstanzgruppe – alle mit Schirmen bewaffnet – aber ohne Musikkapelle, rollte das festlich geschmückte Gefährt in die Altstadt ein.
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Radler, wetterfest verpackt, trotzen dem Regen: Hier zusammen mit dem Obervolkacher Landsknecht Willi Bedenk und der Nordheimer Weinprinzessin Christin Ungemach. Foto: Foto: Renate Reichl

Das gab es noch nicht so oft – strömenden Regen bei der Einfuhr der symbolisch letzten Fuhre. Und trotzdem: Flankiert von den Weinprinzessinnen, den Symbolfiguren sowie den Winzern der Mainschleife und der Kolitzheimer Volkstanzgruppe – alle mit Schirmen bewaffnet – aber ohne Musikkapelle, rollte das festlich geschmückte Gefährt in die Altstadt ein.

Eigentlich ein Trauerspiel für die sonst so strahlende Mainschleife. Aber die meisten der Teilnehmer und auch die Gäste nahmen es mit Humor. Denn Tourismuschef Marco Maiberger war fest entschlossen, die Traditionsveranstaltung wie gewohnt „durchzuziehen“. Schließlich soll man Feste feiern wie sie fallen.

Doch es gab keinen Lichtblick. Alle besorgten Blicke zum Himmel nutzten nichts, es regnete und regnete. Keine Frage, dass die sonst so dicht belagerte „letzte“ Fuhre – in diesem Jahr war das Weingut Franz Heilmann mit der Organisation betraut – dieses Mal nur zaghaft „gestürmt“ wurde. Jeder hatte mit seinem Schirm zu kämpfen und auch die Kameras mutiger Fotografen wurden ganz schön nass.

In seiner Ansprache registrierte Tourismuschef Marco Maiberger die trotz allem große Besucherschar und hieß die Weinfreunde willkommen. Auch Volkachs Weinhoheit Selina Laskowitz begrüßte die Gäste. Sie lobte die schwere Arbeit der Winzer in den Rebhängen und garantierte einen neuen Super-Jahrgang.

Denn normalerweise zeige sich der Herbst an der Mainschleife stets von seiner schönsten Seite. Auch Ratsherr Werner Burger lud zu einem Streifzug durch die weinfrohe Region ein und wies die Weinliebhaber vor allem auf den Ratsherrn in flüssiger Form hin.

So fanden die Kostproben von Wein und Bremser, direkt vom Fass, einmal mehr neue Freunde. Denn es zeigte sich: Auch unter einem Regenschirm kann man das gesellige Beisammensein in froher Runde genießen.

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