Kitzingen

Futtergewinnung auf Brache und Greening

Ab sofort ist für ganz Bayern die Nutzung des Aufwuchses auf brachliegenden Flächen durch Beweidung oder durch Schnittnutzung für Futterzwecke allgemein zugelassen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Dürre hat Milchbauern im Griff
24.07.2018, Nordrhein-Westfalen, Neukirchen-Vluyn: Eine Kuh von Milchbauer Leuchtenberg steht auf der knochentrockenen Weide hinter dem Hof. Die Dürre hat die Landwirte in Nordrhein-Westfalen so fest im Griff wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Im Juli muss das Winterfutter verfüttert werden. Foto: Roland Weihrauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ab sofort ist für ganz Bayern die Nutzung des Aufwuchses auf brachliegenden Flächen durch Beweidung oder durch Schnittnutzung für Futterzwecke allgemein zugelassen. Hinweis: Dies gilt jedoch nicht für die in KULAP-Blühflächen oder Vertragsnaturschutzvereinbarungen einbezogenen Feldstücke, teilt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit.

Ebenfalls beabsichtigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bei den Zwischenfrüchten, die für das Greening als Ökologische Vorrangflächen gemeldet wurden, eine Futternutzung in 2018 zu erlauben.

Für die erforderliche Entscheidung hinsichtlich Saatgut sind laut Mitteilung folgende Voraussetzungen zu beachten: Die bestehende Auflage der Aussaat einer Saatgutmischung mit mindestens zwei Arten bleibt bestehen, keine Art darf mehr als 60 Prozent Anteil an der Mischung haben, der Gräseranteil darf maximal 60 Prozent betragen.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.