OBERNBREIT

Fußwegkonzept brauch noch Zeit

Wieder einmal beschäftigten sich die Obernbreiter Räte mit Teilen des Fußwegekonzepts.
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Die Sanierung der Böschung des Karl-Ludwig-Wegs in Obernbreit ist abgeschlossen, die Kosten wurden weitgehend eingehalten.

Wieder einmal beschäftigten sich die Obernbreiter Räte mit Teilen des Fußwegekonzepts. Am Mittwochabend zeigte sich auch wieder: Bis zur vollständigen Umsetzung wird es noch einige Zeit dauern. Da das Landratsamt plant, in den Sommerferien Sanierungsarbeiten an der KT 21 in Richtung Gnötzheim durchzuführen, könnte ein geplanter Gehsteig mit einbezogen werden. Bis dahin ist die Gemeinde allerdings noch nicht so weit mit ihren Vorbereitungen, es fehlen etwa noch Grundstückskäufe, zudem sollte auf weitere möglicherweise umlagefähige Bauvorhaben so lange verzichtet werden, bis Klarheit über die Zukunft der Straßenausbaubeiträge besteht. Ein Vorstoß von Bürgermeister Bernhard Brückner, für ein Stück Gehweg entlang der Staatsstraße 2418 in Richtung Tiefenstockheim Angebote einzuholen und dann, wenn Kosten vorliegen, über den Bau zu entscheiden, fiel im Ratsgremium glatt durch: Nur Brückner selber stimmte für den Vorschlag, die Ratsmehrheit will hier noch abwarten.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

• Bis Ende 2018 soll der europaweit auszuschreibende Wettbewerb für die Sanierung und Erweiterung des Obernbreiter Kindergartens abgeschlossen sein. In der Sitzung stimmten die Räte den Preisrichtern und den sieben gesetzten Architekturbüros zu. Acht weitere Büros werden aus den Teilnehmern gelost, so dass der Jury 15 Arbeiten vorliegen werden. Um die Wettbewerbsbeiträge besser beurteilen zu können, sollen die Teilnehmer ihre Arbeiten mit einem Modell ergänzen.

• Am Mittwoch, 6. Juni, findet im Lagerhaus in Marktbreit eine interkommunale Gemeinderatssitzung aller an der Allianz MainDreieck beteiligten Ratsgremien statt. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Vorstellung des Konzeptentwurfs durch den Geschäftsführer Volkacher Mainschleife, Marco Maiberger, und die Beratung zur „Findung einer gemeinsamen touristischen Vermarktung“. Die Sitzung ist öffentlich.

• Die Sicherung der Böschung des Karl-Ludwig-Wegs zum Bach hin ist weitgehend abgeschlossen, die Baufirma hat die Abschlussrechnung gestellt. Die Auftragshöhe von rund 59 000 Euro wurde um rund 2500 Euro überschritten, da die Betonleiste zum Bach hin verlängert wurde. Dazu kommen noch rund 800 Euro zum Rückbau des Staudamms für den Bach, der ebenfalls bereits durchgeführt wurde. Nun steht noch der Bau der Leitplanke zur Böschung hin an.

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