Von der Marktgemeinde gratulierte 2. Bürgermeisterin Annemarie Mauer dem Langenberger, der den Großteil seiner 80 Jahre in seinem Geburtsort verbracht und sich für ihn eingesetzt hat.

Am 1. September 1932 wurde Georg Zink als viertes von fünf Kindern in Langenberg geboren. Nach dem Abschluss der Volksschule machte er eine Schreinerlehre bei der Bau- und Möbelschreinerei Uhl. Nach Abschluss der Lehre arbeitete er bis 1954 dort. Anschließend wurde er als Schreiner nach Oberesslingen bei Stuttgart vermittelt, wo er bis 1957 arbeitete. "Dann zog es mich wieder in die Heimat", erklärte der Jubilar. Ab 1957 arbeitete er wieder im Lehrbetrieb, der nun den Namen Holzberger trug, von 1988 bis zu seinem Ruhestand 1995 in Kammerforst bei der Schreinerei Erich Müller.

Doch auch nach dem Ruhestand hörte er nicht auf zu schreinern. Als 2000 die Marienkapelle in Geiselwind saniert wurde, hat er den Altar ausein andergebaut, wegen der Holzwürmer behandelt und wieder zusammengebaut. In einer Kapelle in Langenberg hat er 2002 ein Holzkreuz nach eigenen Entwürfen gefertigt.

Von 1957 bis heute ist Georg Zink zudem Gemeindediener in Langenberg. Früher war er dafür zuständig, Nachrichten mit der Glocke "auszuschellen". Heute trägt er in Langenberg das Mitteilungsblatt aus.

Bei mehreren Vereinen ist Zink Gründungsmitglied. "Beim TSV Geiselwind war ich schon im Gründungsjahr dabei und bin heute Ehrenmitglied", berichtet er. 1947 war die Gründung.
"Und bis ich 50 war, habe ich dort Fußball gespielt." Von der Schülermannschaft über die 1. Mannschaft bis zur Altherrenmannschaft ging seine Karriere, meistens als Torwart. Und auch in Langenberg habe es einen "Hobby-Verein" gegeben, der abends kickte, mit Spielern aus Langenberg, Dürrnbuch und Haag. "Das ist immer schön gewesen, die Kameradschaft beim Fußball", findet Zink. Auch beim Anglerverein war er vor 30 Jahren Gründungsmitglied. Die 17 Mitglieder haben damals in Rehweiler einen Fischweiher angelegt, und natürlich packte Zink mit an. "17 Mann - da ist geschafft worden!", erinnert er sich. Zudem war er von 1966 bis 1972 Gemeinderat in Langenberg, Feuerwehrmaschinist und Feuerwehrkommandant.

Mit seiner Frau Hildegard konnte er letztes Jahr Goldene Hochzeit feiern. Die beiden haben im Mai 1961 geheiratet und bekamen zwei Söhne und eine Tochter. Noch heute ist Georg Zink so fit, dass er gemeinsam mit anderen Langenberger Männern zu jeder Zeit nach Geiselwind in die Kirche läuft.