Füttersee

Fütterseer Schützen schwenken die erste Vereinsfahne

Sichtlich stolz waren die Mitglieder der Schützengesellschaft Füttersee, als ihre neue Vereinsfahne nun auch offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Standarte ist die allererste Fahne, die der seit 1982 bestehende Verein hat. Mit Wolfgang Weiss hatte sich ein Privatmann zusammen mit seiner Frau Erni Bessner-Weiss bereit erklärt, dem rührigen Verein aus dem Geiselwinder Ortsteil die viereckige Fahne zu stiften.
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Die erste Vereimsfahne überhaupt stiftete Wolfgang Weiss mit seiner Frau Erni Besser-Weiss (hinten von links). Die Fahnenabordnung mit (vorne von links) Niklas Hofmann, Thomas Mauer, Thomas Gampel, sowie Schützenmeister Michael Petschl präsentierten die Fahne. Foto: Andreas Stöckinger

Sichtlich stolz waren die Mitglieder der Schützengesellschaft Füttersee, als ihre neue Vereinsfahne nun auch offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Standarte ist die allererste Fahne, die der seit 1982 bestehende Verein hat. Mit Wolfgang Weiss hatte sich ein Privatmann zusammen mit seiner Frau Erni Bessner-Weiss bereit erklärt, dem rührigen Verein aus dem Geiselwinder Ortsteil die viereckige Fahne zu stiften.

Das neue Ehrenzeichen des Vereins hat auf einer Seite die Motive, auf die das Dorf und die Mitglieder des Vereins stolz sind: Die Kaisereiche, die Kirche und das Schützenhaus. Auf der anderen Seite sind überkreuzte Gewehre abgebildet, um zu zeigen, dass der Schießsport im Mittelpunkt steht, erläuterte Schützenmeister Michael Petschl. Er sprach von einem "gelungenen Tag", auch weil mit dem Abzeichen ein viel gehegter Wunsch der Mitglieder in Erfüllung gegangen sei.

Geistlicher Segen und Festzug zum Schützenhaus 

Zunächst erhielt die Fahne ihren kirchlichen Segen durch Pfarrer Hans Gernert und Pfarrer Joseph. Dabei erläuterten die Geistlichen, was eine Fahne versinnbildliche. Im Anschluss zog die Festgesellschaft mit musikalischer Untermalung des Posaunenchors zum Schützenhaus, wo die  Ehrengäste kurze Ansprachen hielten.

Neben den Grußworten der befreundeten Schützengesellschaften aus Castell und Pfaffenhofen sprach Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel einige Worte. Für ihn sei die Fahnenweihe eine Premiere, die Schützengesellschaft sei nicht nur sportlich aktiv und erfolgreich, sondern auch der gesellschaftliche Motor im Ort.

Ehrenschützenmeister Willi Gampel blickte auf die Anfänge des Vereins 1982 zurück. Was in 37 Jahren Schützengesellschaft entstanden sei, sehe man hier und es funktioniere nur, wenn man an einem Strang ziehe. Die neue Fahne sei nun ein weiteres Zeichen des Erfolgs. Gampels Nachfolger Michael Petschl überreichte Stifter Wolfgang Weiss eine Scheibe, auf die an der Kirchweih im Herbst geschossen wird. Anschließend feierte man gemeinsam.

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