MARKTSTEFT

Für ein Jahr ruht die Axt im Wald

Außer den staatlichen Zuschüssen wird es 2016 in Marktsteft keine Einnahmen beim Stadtwald geben. Der Grund: 2016 wird kein Holz eingeschlagen.
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Wirtschaftsfaktor Wald: Neben Pflegearbeiten steht für die beiden Forstwirte der Gemeinde der Holzeinschlag im Mittelpunkt. Derzeit fällen Thomas Morawietz und Stefan Kuhn vor allem Fichten und Buchen in der Abteilung „Hohe Tannen“. Foto: Foto: Stefan Geiger

Außer den staatlichen Zuschüssen wird es im kommenden Jahr in Marktsteft keine Einnahmen beim Stadtwald geben. Der Grund: Da in den vergangenen Jahren etliches an Holz entnommen wurde, gibt es 2016 eine Pause – der Nachhaltigkeit wegen, wie Revierförster Achim Volkamer bei der Vorlage des Jahresbetriebsplans in der Stadtratssitzung am Montagabend erläuterte. Auch im Wald hat der heiße Sommer seine Spuren hinterlassen, trotz dreimaligem Gießen sind viele Jungpflanzen, vor allem Kiefern, eingegangen. Hier muss nachgepflanzt werden, was allerdings auch wieder bezuschusst wird. Insgesamt entsteht im Stadtwald 2016 ein Defizit von rund 650 Euro – ein Betrag der allerdings durch den Einsatz der Holzerntemaschine in diesen Wochen und dem folgenden Holzverkauf gemildert werden könnte.

Von blöd bis gut

Bislang wurde den Autofahrern in der Marktbreiter Straße in Marktsteft die aktuelle Geschwindigkeit stadteinwärts angezeigt. Nun ist die Anzeigetafel umgedreht – und zeigt den ausfahrenden Fahrzeugen die Geschwindigkeit an. Das gefiel Ratsmitglied Günter Seitz überhaupt nicht und veranlasste ihn zur Frage nach dem Grund.

Die Anzeigetafel habe durchaus eine positive Wirkung gezeigt, so Bürgermeister Thomas Reichert. Der nach Marktsteft fließende Verkehr sei langsamer geworden. Gleichzeitig wurde dabei festgestellt, dass der Verkehr in Richtung Marktbreit immer schneller wurde. Dies soll den Fahrern nun über einige Monate bewusst gemacht werden, dann kann die Tafel wieder umgedreht werden. Günter Seitz fand's trotzdem blöd, Heiko Kieser dagegen gut.

Eigentlich sollte die Ausschreibung für den Ausbau der Günterstraße nach dem Willen des Stadtrats noch im Dezember erfolgen. Auf Nachfrage bestätigte Bürgermeister Reichert, im Oktober und im November beim beauftragten Ingenieurbüro angefragt zu haben. Dort gab es wohl Probleme mit einem Subunternehmer – die Unterlagen wurden nicht termingerecht fertig. Vom Büro gibt es nun die Zusage, das Bauvorhaben noch im Januar auszuschreiben und mit dem Bau im April zu beginnen.

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