Münsterschwarzach

Fünf verdiente Pädagogen verabschieden sich vom Egbert-Gymnasium

Nach dem Wechsel in der Schulleitung des Egbert-Gymnasiums verabschieden sich nach Direktor Robert Scheller nun auch fünf weitere verdiente Pädagogen in den Ruhestand. Über Jahrzehnte hinweg haben sie das Egbert-Gymnasium mitgeprägt: Mathematik- und Physikfachlehrer Dieter Hörning trat ab September 1983 in den Dienst der Abtei Münsterschwarzach. Er kümmerte sich um Stundenpläne und engagierte sich 29 Jahre lang als Fachbetreuer für Mathematik. Für die Anerkennung des Egbert-Gymnasiums als MINT-freundliche Schule entwickelte er Aktionen, Wettbewerbe, Ausstellungen und Veröffentlichungen.
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Von der Schulbank zur Ruhebank: Unser Bild zeigt (hinten von links) Dieter Hörning, Peter Olschina und Martin Sauer sowie (vorne von links) Robert Scheller und Viktor Riedel-Royé. Foto: Reinhard Klos

Nach dem Wechsel in der Schulleitung des Egbert-Gymnasiums verabschieden sich nach Direktor Robert Scheller nun auch fünf weitere verdiente Pädagogen in den Ruhestand. Über Jahrzehnte hinweg haben sie das Egbert-Gymnasium mitgeprägt: Mathematik- und Physikfachlehrer Dieter Hörning trat ab September 1983 in den Dienst der Abtei Münsterschwarzach. Er kümmerte sich um Stundenpläne und engagierte sich 29 Jahre lang als Fachbetreuer für Mathematik. Für die Anerkennung des Egbert-Gymnasiums als MINT-freundliche Schule entwickelte er Aktionen, Wettbewerbe, Ausstellungen und Veröffentlichungen.

Imker-Gruppe gegründet

Ein Jahr früher, in 1982, kam Viktor Riedel-Royé an die Schule der Benediktiner. Neun Jahre lang übte er das Amt des Fachbetreuers für Geographie aus und  26 Jahre das Amt des Kollegstufenbetreuers. Später übernahm er die Aufgaben als  Oberstufenkoordinator. Er leitete Studienfahren nach Polen und Island. 1986 gründete er die Imker-Gruppe und leitete diese bis zum Februar 2019. Gemeinsam mit den Schülern setzte er sich auf diese Weise für Umwelt- und Artenschutz ein. Außerdem entstanden so leckere Honigerzeugnisse, später auch Kerzen und Cremes. 

Generationen von Schülern haben Peter Olschina als Fachlehrer am Schultheater kennen- und schätzen gelernt. Sehr viele Aufführungen hat er verantwortet, unter anderem die Inszenierung der „Nibelungen“ auf der Freilichtbühne. Für das Projekt "Georg Häfner - eine Entscheidung", das die Diözese zur Seligsprechung Georg Häfners in Auftrag gegeben hatte, erstellte Peter Olschina die Textgrundlage. Als Fachbetreuer für Religion war ihm die Seelsorge ein besonderes Anliegen. Seit 2008 pilgert er mit Schülern, Eltern und Lehrkräften nach Santiago de Compostela, jedes Jahr ein Stück. Im nächsten Jahr wird die Gruppe ihr Ziel erreichen.

Orientierung für Berufsentscheidung

Gerhard Fischer, Fachkraft für Wirtschaft, Recht und Sport gehörte dem Lehrerkollegium seit 1981 an. Als Beratungslehrer gab er den Schülern mehr als drei Jahrzehnte lang Orientierung in Bezug auf die Berufsentscheidung. Sein Organisationstalent bei verschiedenen Veranstaltungen wie Skikurs, Bundesjugendspielen, Jugend trainiert für Olympia, Börsenspiel oder Betriebspraktikum brachte ihm im Kollegium und bei Schülern hohe Anerkennung ein. Im Schulsportverein „DJK Egbert-Gymnasium“ gehört er der Vorstandschaft an und führte über viele Jahre das Amt des Schatzmeisters. Als Mitglied und Vorsitzender der Mitarbeitervertretung gestaltete er das Schulleben mit.

Mit Martin Sauer geht ein weiterer „Sportler“ nach 36 Jahren am EGM in den Ruhestand. Sein Organisations- und Innovationsvermögen qualifizierten ihn für die Funktion des Fachbetreuers, dieses Amt übte er 24 Jahre lang aus . Bei Turnabenden moderierte er die Veranstaltungen. Große Erfolge erzielte er mit der Wettkampfmannschaft „Turnen“, unter anderem auf bayerischer Ebene. Bei zahlreichen Konzerten verstärkte er das Streichorchester mit seiner Violine. Neben seinem unterrichtlichen Engagement stellte er sich regelmäßig für „Erste-Hilfe-Kurse“ innerhalb der Schule zur Verfügung und leitete über viele Jahre Studienfahrten in italienische Zentren wie Sorrent, Rom, Florenz oder zum Gardasee, Reiseziele, die Martin Sauer als Lateinlehrer sehr zu schätzen wusste.

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