Kurz vor 12 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer am Mittwoch von der A3 einen schweren Unfall in Fahrtrichtung Frankfurt, bei dem eine Sattelzugmaschine in den Graben gefahren und samt Anhänger umgekippt war, informierte das Polizeipräsidium Unterfranken. Die Zeugen leisteten sofort Erste Hilfe, bis kurze Zeit später eine Streife der Würzburger Verkehrspolizei, der Rettungsdienst und die Feuerwehr am Unfallort eintrafen. Oberste Priorität hatte die Bergung des schwer verletzten Griechen, die sich allerdings als äußerst schwierig darstellte. Der 40-Tonner war offenbar mit einer derartigen Wucht in den Graben geprallt, dass sich das Führerhaus teilweise in die Erde schob. Auch ein Rettungshubschrauber kam an die Unfallstelle, der den 62-Jährigen in ein Krankenhaus brachte. Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen nicht.
Bis etwa 12.45 Uhr war die Autobahn zwischen der Anschlussstelle Würzburg-West und Helmstadt komplett gesperrt. Ab diesem Zeitpunkt konnte zumindest der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden, allerdings dauerten die Bergungsarbeiten der Ladung des Sattelzugs länger an. Dabei handelt es sich um rund 22,5 Tonnen Alustangen, die komplett umgeladen werden mussten, bevor ein Abschleppdienst anrücken konnte. red