Kitzingen

Frühstück: Viele Helfer und ein super Mann

Der Ausflug hat sich gelohnt. Mit zwei Bussen und eher wenig Hoffnung auf den ganz großen Wurf haben sich die Kitzinger und die Sommeracher auf den Weg nach Ungarn gemacht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Frühstück: Noch was für echte Rechner

Der Ausflug hat sich gelohnt. Mit zwei Bussen und eher wenig Hoffnung auf den ganz großen Wurf haben sich die Kitzinger und die Sommeracher auf den Weg nach Ungarn gemacht.

Der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“, prägte die Stimmung bei den Sommerachern. Auf Silber und einen Sonderpreis spekulierten die Kitzinger während der Fahrt in das Städtchen mit dem wunderschönen Namen Százhalombatta.

Was sie dann bei der Preisverleihung des europäischen Wettbewerbs Entente florale erlebten, war mehr als eine Überraschung: Erst Gold für Sommerach und dann auch noch Gold für Kitzingen (siehe Seite „Das Thema“). Einmal in der Kategorie Dorf, einmal Stadt. Zwei Goldmedaillen in einem europäischen Wettbewerb an Teilnehmer aus einem Landkreis: Mehr geht kaum. Gratulation. Klasse Leistung. Alles gut.

Bevor der Jubel dann doch zu groß wird, muss man ein bisschen relativieren. Denn Kitzingen ist auch mit der Goldmedaille vermutlich nicht die schönste Stadt in Europa und ob Sommerach europaweit das schönste Dorf ist, kann sein, muss aber nicht. Immerhin hat es beim Wettbewerb 19 Teilnehmer gegeben. Zwölf davon sind mit einer Goldmedaille nach Hause gefahren. Dennoch, die Goldmedaillen zeigen, dass Kitzingen und Sommerach ganz vorne mit dabei sind, wenn es um die Lebensqualität geht.

Der Erfolg in Kitzingen (zu Sommerach mehr vom Kollegen Elmar Hochholzer auf -> Seite 30) hat einen Namen: Johannes Lindner. Wenn der Stadtgärtner den Wettbewerb nicht zu seiner Sache gemacht hätte, viel Zeit, unbezahlte Überstunden und Energie investiert hätte, wäre Kitzingen nicht oben gestanden. Er hat die Kitzinger motiviert, vom AKG bis zur Tafel, von den Siedler-Knörz bis zu Manfred Scheuermann, von den Kindergärten bis zu der Gruppe „Wir für Vielfalt“. Alle waren dabei. Lindner war zufrieden. Reaktion nach dem Gold: „Da soll man einer sagen, die Kitzinger wollen nichts mit ihrer Stadt zu tun haben. Es haben so viele Bürger mitgeholfen, da musste es doch Gold werden.“ So geht so was, mit Helfer und einem super Mann (O-Ton Jury-Chef Martin Wagner).

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.