KITZINGEN

Friseure: Zuständig für das Rund-um-Wohlfühl-Programm

Sechs junge Nachwuchskräfte hat die Friseurinnung Kitzingen am Freitag in einer Freisprechungsfeier aus den Ausbildungsverträgen in das Berufsleben verabschiedet.
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Erfolgreich ins Berufsleben: Karola Gartmann (links) und Obermeisterin Monika Henneberger (rechts) verabschiedeten (von links) Ceyhan Memetoglou, Azur Gkioumous, Lea Bremer, Abdurrahman Özata, Lisa-Marie Funk und Eva Budjin aus der Lehrzeit ins Berufsleben. Foto: Foto: Gerhard BAuer

Sechs junge Nachwuchskräfte hat die Friseurinnung Kitzingen am Freitag in einer Freisprechungsfeier aus den Ausbildungsverträgen in das Berufsleben verabschiedet.

Ein perfekter Tag ist für die Menschen ein Tag, an dem sie sich gut fühlen, gut aussehen und das mit positiver Ausstrahlung. Zu diesem perfekten Tag können die Friseure wesentlich beitragen. Das sagte Obermeisterin und Kreishandwerksmeisterin Monika Henneberger. Der Friseurberuf könne die Bedürfnisse vieler Menschen erfüllen und zu gutem Aussehen beitragen. Mit der Ausbildung sei ein Grundstein gelegt, an dem die Absolventen wachsen können. „Das ist ihre Chance“, sagte Henneberger.

Die Ausbildungszeit im Betrieb und in der Schule sei sicher lehrreich gewesen. Mancher habe sich einen Kundenstamm aufgebaut und könne ihn nun erweitern. Werde der gewählte Beruf als Berufung empfunden, befinde man sich auf dem richtigen Weg.

Stellvertretende Landrätin Doris Paul war begeistert, dass die Obermeisterin die jungen Friseure gleich als Kollegen bezeichnete. Der Landkreis gratuliere nicht nur, er freue sich, dass wieder junge Friseure hinzukommen, die ein Rund-um-Wohlfühl-Programm anbieten können.

Mit der erfolgreichen Prüfung sei ein wichtiger Meilenstein im Berufsleben geschafft. Dieser Abschluss habe auch Auswirkungen auf das private Umfeld. Das Handwerk lebe von Fachkräften, wobei qualifizierte Arbeitnehmer der Schlüssel für einen nachhaltig erfolgreichen Betrieb seien.

Der Vizepräsident der Handwerkskammer für Unterfranken, Michael Bissert, unterstrich, dass das Ziel erreicht sei. Das Wort Freisprechung aber nichts mit Nostalgie zu tun habe. Handwerk und Moderne gingen vielmehr eine Symbiose ein. Die Freisprechung befreie von der Verpflichtungen des Ausbildungsvertrages. Der Friseurberuf bleibe für viele ein Traumberuf mit Zukunft und mit breitem Berufsspektrum, bei dem Haare schneiden nicht mehr genüge. Der Kunde wolle gestylt sein.

Bissert riet, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen, immerhin hätten alle bis zur Prüfung schon einmal durchgehalten. Er rief dazu auf, dem Handwerk treu zu bleiben und auf Können und Wissen in einem krisenfesten Beruf zu vertrauen.

Karola Gartmann schilderte die in den Prüfungen gestellten Aufgaben und überreichte gemeinsam mit Monika Henneberger die Gesellenbriefe. Namens der jungen Berufskollegen dankte Abdurrahman Özata den Eltern, den Ausbildern und den Lehrern für die Unterstützung während der Lehrzeit.

Die Absolventen

Lea Bremer (Mein Hair & Beauty, Schwarzach), Eva Budjin (Gela?s Haarstudio, Kitzingen), Ceyhan Memetoglou (2 wie Lewring, Kitzingen), Lisa-Marie Funk (Friseurteam Krüger, Kitzingen), Azur Gkioumous (Friseurteam Krüger, Kitzingen), Abdurrahman Özata (2 wie Lewring, Kitzingen).

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