NENZENHEIM

Frischzellenkur für den Kindergarten

Als am 18. Mai das Nenzenheimer Dorffest gefeiert wurde, ging ein ebenfalls an diesem Tag gefeierter Geburtstag etwas unter: Das Kinderhaus „Sonnenschein“, die Kindertagesstätte im Iphöfer Ortsteil, wurde 20 Jahre alt.
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Wasserpiele: Die Außenanlagen im Nenzenheimer Kindergarten luden beim Tag der offenen Tür zum Ausprobieren ein. Foto: Foto: Timo Lechner

Als am 18. Mai das Nenzenheimer Dorffest gefeiert wurde, ging ein ebenfalls an diesem Tag gefeierter Geburtstag etwas unter: Das Kinderhaus „Sonnenschein“, die Kindertagesstätte im Iphöfer Ortsteil, wurde 20 Jahre alt.

1994 besuchten zum ersten Mal Mädchen und Jungen den Nenzenheimer Kindergarten im alten Schulhaus, das mittlerweile freilich in die Jahre gekommen war und in den vergangenen Jahren immer wieder renoviert und restauriert wurde. Jedoch wurde pünktlich zum Tag der offenen Tür vor wenigen Wochen auch der Abschluss eines rund zwei Jahre dauernden Umbaus gefeiert, die mit dem Vorstellen der neuen Spielgeräte ihren Höhepunkt hatte.

Das Kinderhaus „Sonnenschein“ hat im vergangenen Jahr einen neuen Gruppenraum für die Krippenkinder erhalten. Im oberen Geschoss können damit auch die unter drei Jahre alten Kleinen betreut werden. Damit trägt man auch in Nenzenheim den allerorts spürbaren Anforderungen der Eltern Rechnung, die nicht mehr, wie das vielleicht noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war, ortsnah arbeiten oder zumindest ein Elternteil zuhause ist. Allein der Umbau des Kindergartens für Kleinkinder hat 88 900 Euro gekostet, wie von der Stadtverwaltung Iphofen zu erfahren war.

Neben den Krippenkindern hat nun auch das Büro der Kinderhaus-Leitung ein neues Domizil. Es wurde unter das Dach verlegt.

Brandschutz verbessert

Ein großes Thema im vergangenen Jahr waren die Umbauarbeiten zur Sicherstellung des Brandschutzes an dem Gebäude. Ein zweiter Fluchtweg entstand über eine stählerne Außentreppe. Die ist zwar nicht unbedingt sehr schmuckvoll, ist jedoch einfach notwendig, um im Falle eines Brandes schnell aus dem Gebäude zu kommen.

Letzte Maßnahme im Katalog war die Neugestaltung der Außenanlagen. Allein 37 000 Euro wurden hier verbaut. Und die können sich auch sehen lassen: Zentral in der Mitte steht jetzt ein hölzernes Spielgerät, das multifunktional ist: Man kann auf verschiedene Weise auf einen überdachten Turm klettern, mal per Stufe, mal übers Seil oder auch kerzengrade an Kletterwandgriffen.

Platz für Wasserbauer

Gerade in der warmen Jahreszeit wird der neue Wasserspielplatz im Kinderhaus „Sonnenschein“ seine Freunde finden. Die Kinder können eine Pumpe bedienen und dann auf der gepflasterten Anlage mit zahlreichen Rundungen nach Herzenslust Quatsch machen. Hinzu kamen noch ein neuer Sandkasten und weitere Details.

Die Kosten für den Umbau halten sich in Grenzen. Derzeit steht das „Barometer“ bei 126 500 Euro, 150 000 waren im Juli 2012 veranschlagt worden.

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