Wenn ein Jahr ohne Brände oder Einsätze auf der Autobahn verläuft, dann ist das ein gutes Jahr. Auch wenn die Nenzenheimer Floriansjünger für diese Fälle bestens ausgebildet und allzeit bereit sind. Trotzdem verlief das Jahr 2011 ohne nennenswerte Vorkommnisse, weshalb am Mittwochabend auf der Hauptversammlung im „Feierwehrsaal“ zufriedene Bilanz über die vergangenen Monate gezogen wurde. Und eine Ehrung gab's auch noch.

Ottmar Belz ist seit 25 Jahren Mitglied bei der Feuerwehr Nenzenheim. Er erhielt eine Urkunde, unterzeichnet von Innenminister Joachim Herrmann, und einen Krug von seinen Kameraden.

Vorsitzender Stefan Löslein lobte vor allem die vielen Helfer, die den montäglichen Stammtisch im Feuerwehrhaus und die zahlreichen Aktionen der Wehr tatkräftig unterstützen. 60 Personen habe er gezählt, die nicht aus den Reihen des Vorstands kommen, und dennoch immer mit dabei sind. Er verwies darauf, dass der erst vor zwei Jahren eingerichtete Saal weiter für Veranstaltungen gemietet werden könne. Um dessen Akustik zu verbessern, werde jetzt noch Molton angeschafft. Bereits vor Ort ist ein neuer Pizzaofen.

Des Weiteren nannte Löslein die wichtigsten Fest-Termine für die Feuerwehrler im Jahr 2012: den Faschingstanz mit der Gruppe „Domino“ am 4. Februar, das Open Air mit dem Duo „Le.cker“ am 21. Juli sowie das Sommerfest am 26. August.

Kommandant Willi Bayer berichtete von sechs Übungen, daneben weitere Einzelübungen der Gruppenführer und Aktionen mit den Wehren aus Krassolzheim und Willanzheim. Die Zusammenarbeit wolle man fortsetzen, in diesem Jahr komme noch eine weitere Übung mit den Hüttenheimern hinzu. Daneben gab es Nachtübungen im Kindergarten und im Aussiedlerhof Kilian. Als Besonderheit werde es heuer ein Fahrertraining geben. Wichtig für die Einsatzkraft der Wehr: Neue Akkus für die Handlampen werden angeschafft.

Jugendwart Thomas Rauh, der sich dieses Amt mit Joachim Gerschütz teilt, lobte seine Jugend, die aus sieben männlichen und zwei weiblichen Nenzenheimern besteht. 42 Übungen wurden im vergangenen Jahr absolviert, dazu gab es den Wissenstest und die Leistungsspange, das 24-Stunden-Schwimmen und einen Ausflug nach Oelsnitz im Erzgebirge. Das Budget für die Jugendarbeit sei erstmals auf eine dreistellige Summe angewachsen. Für dieses Jahr plant man eine weitere Werbeaktion im Ort.

Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm kündigte einen Besuch der Landkreisführung an. Walter Meier, Kommandant der Stützpunktwehr Iphofen, lud zu einer Grubenübung bei den Knauf-Werken ein.