Kitzingen

Freie Wähler machen sich ein Bild über Waldschäden im Kreis

Der Wald leidet. Trockenheit, Hitze und Schädlingsbefall setzen auch den Wäldern im Landkreis Kitzingen massiv zu.
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Der Kreisverband der Freien Wähler Kitzingen hatte zum Waldrundgang eingeladen. Foto: Freie Wähler Kreisverband

Der Wald leidet. Trockenheit, Hitze und Schädlingsbefall setzen auch den Wäldern im Landkreis Kitzingen massiv zu. Der Kreisverband der Freien Wähler Kitzingen hatte zu einem Waldrundgang eingeladen, um sich vor Ort ein Bild von den Schäden zu machen, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Am Iphöfer Mittelwaldpavillon traf sich die Gruppe mit Iphofens Stadtförster Rainer Fell. Überall sichtbar seien Schäden, die Trockenheit und Hitze angerichtet haben, erfuhren sie. "Die Buchen sind massiv betroffen, aber auch andere Baumarten wie Fichten oder Kiefern. Eschen werden gar nicht mehr gepflanzt. Am besten hält sich noch die Eiche mit ihrer tiefen Pfahlwurzel“, erklärte Rainer Fell. Auch die Elsbeere komme mit den veränderten Klimabedingungen besser klar.

„Wir müssen neue Baumarten ausprobieren“, informierte Fell. Gesicherte Erkenntnisse werde man  erst nach 30 bis 50 Jahren besitzen. Fremdländische Bäume seien oft umstritten, vor allem bei Naturschutzverbänden, gab er zu bedenken. Auch der Absatzmarkt für Holz breche nach und nach zusammen, was weitere Problemen verursache. Waldumbau lautet deshalb das Schlagwort der Zukunft, was sowohl finanziellen als auch personellen Aufwand bedeutet. „Doch das müssen uns unsere Wälder wert sein“, darüber waren sich die Freien Wähler aus Kitzingen einig.

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