MAINSONDHEIM

Freie Fahrt auf sanierten Straßen

In der Albertshöfer und der Hörblacher Straße im Dettelbacher Stadtteil Mainsondheim ist wieder Ruhe eingekehrt. Die Baufahrzeuge, die monatelang den Verkehr behinderten, sind abgezogen, das Bauvorhaben abgeschlossen.
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Allzeit gute Fahrt: Planer Thomas Glückert (von links), dritter Bürgermeister Helmut Kapp, Markus Schiffler von der Stadt Dettelbach, zweier Bürgermeister Herbert Holzapfel, Ralf Stegmeier von Trend-Bau und Günter Steinmüller von Nowo-Bau zerschnitten das Sperrband und gaben symbolisch den Verkehr frei. Foto: Foto: Gerhard Bauer

In der Albertshöfer und der Hörblacher Straße im Dettelbacher Stadtteil Mainsondheim ist wieder Ruhe eingekehrt. Die Baufahrzeuge, die monatelang den Verkehr behinderten, sind abgezogen, das Bauvorhaben abgeschlossen.

Die Stadt Dettelbach lud daher am Freitag Anwohner und Baubeteiligte zur Segnung der neuen Straßenführung an die Kastanie am Ortseingang ein.

Von Hörblach kommend führt die Hauptstraße jetzt am Sportheim vorbei, die Hörblacher Straße wurde zur Tempo-30-Zone. Wegen der vorausgegangenen Kanalsanierung zogen sich die Bauarbeiten insgesamt rund 18 Monate hin, wie zweiter Bürgermeister Herbert Holzapfel erklärte. Straßen und Gehwege bekamen eine Totalsanierung.

Dritter Bürgermeister und Ortsteilsprecher Helmut Kapp bedankte sich bei den Anwohnern dafür, dass sie sich bei der Planung eingebracht und die nun umgesetzte Lösung selbst ausgesucht haben. Gleichzeitig zeigten sie für allerlei Widrigkeiten – wie die wochenlange Nichterreichbarkeit ihrer Grundstücke im Januar und Februar – immer Verständnis.

Der evangelische Pfarrer Ulrich Vogel und Pater Alexander ergänzten, dass der Mensch in seinem Leben auf Straßen und Wegen unterwegs sei und dabei in immer kürzerer Zeit immer längere Wege und Straßen bewältige, die die Landschaft durchschneiden.

Die Kanalsanierung begann im Oktober 2013 und dauerte genau ein Jahr. Bereits im August 2014 begannen die Arbeiten an Straßen und Gehwegen, sie wurden am 30. April abgeschlossen. Für die Kosten von 900 000 Euro für den Kanalbau und 700 000 Euro für den Straßenbau erhielt die Gemeinde eine Förderung des Freistaates.

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