Kitzingen

Flugtage Kitzingen: Luftsportclub vom Andrang überrascht

Lange Schlangen, fehlender Hubschrauber: Warum bei den Flugtagen in Kitzingen nicht alles geklappt hat, er aber zufrieden ist, erläutert LSC-Vorsitzender Herbert Sattler.
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Ein großer Erfolg für den Luftsportclub Kitzingen war dessen Jubiläumsfeier am Wochenende. Foto: Fabian Gebert

"Wir sind top zufrieden und sehr überrascht über den großen Zuspruch zu unserer Jubiläumsfeier mit dem Flugtag am Wochenende", sagte der Vorsitzende des Luftsportclubs Kitzingen, Herbert Sattler in einem Gespräch am Montagabend. Gleichzeitig räumte er auch einige kleinere Defizite in der Organisation ein, die aber vor allem dem großen Besucherandrang zuzuschreiben sind. Denn am Samstag und Sonntag fanden rund 5000 Menschen den Weg auf das Flugfeld in den ehemaligen Harvey-Barracks .

"Wir haben immensen Zuspruch erhalten", freute sich Sattler, der am Wochenende in die Gesichter vieler lachender Familien geblickt hat. "Es war für uns nicht abzusehen, dass so viele Leute kommen." Und was auf der einen Seite für Freude sorgte, machte auf der anderen Seite Probleme. So bildeten sich am Samstagabend nach dem offiziellen Festakt zum 100-jährigen Vereinsjubiläum lange Schlangen an den Essenständen – das Gros der Hungrigen wartete aber geduldig. Und für Sonntag rüstete der Verein dann auch nach.

"Es war für uns nicht abzusehen, dass so viele Leute kommen."
Herbert Sattler, Vorsitzender des Luftsportclubs Kitzingen

Verkürzen mussten die Veranstalter das Ballonglühen am Samstagabend, was dem aufkommenden Wind geschuldet war, und viel mit Physik zu tun hat. Wer genau hinsah, merkte, dass sich die großen Ballons kaum noch halten ließen. Das Feuerwerk, das unter Vorbehalt angekündigt war, scheiterte schließlich an der Genehmigung.

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Angesichts des großen Organisationsaufwandes für den Verein und den vielen Attraktionen konnte Sattler aber auch gut auf das Feuerwerk verzichten, zudem auf dem Gelände große Trockenheit herrschte. "Für die Natur war es so sicher besser," sagte er.

Sicherheitsabstand zu Flugzeugen nötig

Manch ein Besucher wäre auch gerne näher an die Flugzeuge heran gekommen – alleine aus Sicherheitsgründen war dies aber nicht möglich. Denn die dauernd startenden und landenden Maschinen machten den Sicherheitsabstand nötig. Dass die Helikopterrundfüge abgesagt werden mussten, lag alleine daran, dass der Hubschrauber defekt war und nicht fliegen konnte.

Ob es wieder einen Flugtag in Kitzingen geben wird? "Das ist möglich, aber sicher nicht im Jahresrhythmus", so Sattler, der sich noch ganz herzlich beim Technischen Hilfswerk Kitzingen für die große Unterstützung bedankt: "Das THW hat einen fantastischen Job gemacht", sagte er und versichert auch für die Zukunft: "Wir werden daraus lernen."

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