Kitzingen

Fleißige Handwerker: Richtfest für Turnhalle in der Siedlung

Im September 2018 war Baubeginn der neuen Sporthalle der Grund- und Mittelschule. Jetzt steht der Rohbau. Doch bis das Gebäude fertig ist, dauert es noch ein bisschen.
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Spaß beim Richtfest der neuen Sporthalle: In Bauarbeiter-Verkleidung sangen die Erstklässler der Grund- und Mittelschule das Lied "Wer will fleißige Handwerker sehen?"  Foto: Corbinian Wildmeister

Schutzhelme, Werkzeuge und Warnwesten: Die richtigen Ausrüstung hatten die Erstklässler der Grund- und Mittelschule Siedlung für die Arbeit auf der Baustelle dabei. Doch natürlich mussten die rund 90 Kinder nicht wirklich beim Bau der neuen Turnhalle mithelfen. Stattdessen haben die Schüler  beim Richtfest der Halle gesungen und getanzt.  Passenderweise war es das Lied "Wer will fleißige Handwerker sehen?", das die Erstklässler zur Feier des fertigen Rohbaus einstudiert haben. 

"Die Baumaßnahmen gehen langsam zu Ende", sagte der Kitzinger Oberbürgermeister Siegfried Müller. Besonders dankte Müller den Lehrkräften für ihre Geduld. Es sei "nicht einfach, in einer Baustelle Unterricht zu halten". Ebenso wenig, die Kinder von der Baustelle fernzuhalten. Dennoch habe es keine Unfälle gegeben. Auch den Anwohnern habe es trotz Baulärm bisher keine Beschwerden gegeben. Seit März 2017 ist der Umbau und die Erweiterung der Grund- und Mittelschule im Gange.

Kosten für neue Sporthalle liegen bei rund 2,5 Millionen Euro 

In den Sommerferien 2018 wurde damit begonnen, die alte Turnhalle abzureisen, im September startete der Bau der neue Einfeldsporthalle. Nach aktuellen Planungen soll das Gebäude im Frühjahr 2020 endgültig fertig werden. Damit seien dann die "optimalen Voraussetzungen" geschaffen, dass die Kinder in der Schule weiterhin "sportlich ertüchtigt" werden könne, sagte Müller. Die Kosten für die Halle liegen derzeit bei rund 2,5 Millionen Euro, der Zuschuss der Regierung von Unterfranken liegt voraussichtlich bei 875 000 Euro. 

Den Richtspruch hielt Dennis Bischof vom Bauamt der Stadt Kitzingen. Sein Chef erteilte ihm die "Erlaubnis, im Dienst zu trinken". Drei Schlücke "goldnen Wein"  nahm Bischof. Den ersten auf die Kitzinger Bürger, die Stadt und die Schüler, den zweiten auf die Architekten und den dritten auf die Baufirma. Dann warf er traditionsgemäß das Glas vom Dach, woraufhin ein paar der Kinder erschreckten. "Das gehört so", beruhigte sie eine der Lehrerinnen und lachte. Dann ging es für die Schüler in die Pause. Allerdings nicht ohne Gage für ihren Auftritt. Jedes Kind durfte sich noch einen Donut nehmen.

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