22 Jugendliche sind in Kleinlangheim bei der Feuerwehr. Damit hat Kleinlangheim nach Markt Einersheim (23 Jugendliche) die zweitstärkste Jugendgruppe im Landkreis.

Kein Wunder, dass es bei der Jahreshauptversammlung Lob von Bürgermeister Roland Lewandowski, Kreisbrandrat Roland Eckert und Kommandant Rainer Bock für das Team um Jugendwart Dieter Brunner gab. Mit einer Werbekampagne hatten die im Februar, alle zwischen 1997 und 1999 geborenen Jugendlichen eingeladen und zwölf Neue zum Dienst gewinnen können.

„Das zeigt, dass die Feuerwehr, attraktiv ist und etwas bieten kann was Computer und Smartphone nicht können“, so Eckert. „Wir arbeiten mit echten Menschen, die nicht virtuell, sondern wirklich da sind.“ Lewandowski sagte, bei der Feuerwehr würden Jugendliche Kameradschaft, Vertrauen und gegenseitige Achtung erfahren. Vereinsvorsitzender Klaus Balz berichtet, dass die Wehr in Kleinlangheim auf 43 Aktive, 22 Feuerwehranwärter sowie 41 Passive und Fördermitglieder zählen kann. 2012 wurde die Wehr zu vier Brandeinsätzen und vier technischen Hilfeleistungen alarmiert, berichtete Bock. Der größte Einsatz war der beim Großbrand in Greuth am 6. Dezember. Atemschutzausbilder Martin Link berichtete, dass vier Kameraden ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Inzwischen habe die Wehr wieder auf 13 Atemschutzgeräteträger. Kommandant Bock berichtet von elf Übungen, einer VG-Übung und einer Ausbildung in erster Hilfe an Unfallstellen.

Für die Feuerwehr Haidt/Stephansberg sprach Kommandant Albert Müller von neun Übungen und einem Einsatz an der Rastanlage Haidt. Als Fehlalarm habe sich ein zweiter Einsatz erwiesen. Der gemeldete Brand war das Sonnwendfeuer der Wehr in Atzhausen. Zum gesellschaftlichen Leben hat die Feuerwehr mit verschiedenen Aktionen beigetragen, berichtete Vorstand Balz. Unschöne Worte habe es für die Feuerwehrkameraden gegeben, die den Kirchweihumzug der Dorfjugend absicherten, beklagte der Vorsitzende. Wie Balz weiter berichtete, hat der Verein der Gemeinde 2000 Euro Zuschuss für den Kauf einer Wärmebildkamera zur Verfügung gestellt. Zudem seien ein Computer und ein Beamer beschafft worden.

Höhepunkt waren die Ehrungen:

Mit dem silbernen Ehrenzeichen des Freistaates für 25 Jahre aktiven Dienst wurden der stellvertretende Kommandant Bernd Hörner und Werner Kraus ausgezeichnet.

Die Ärmelabzeichen und einen Krug der Gemeinde für 30 Jahre gab es für Karl Heinz Umbeer, Otmar Emmert und Dieter Hertwig. Das Ärmelabzeichen für zehn Jahre erhielt Andreas Link.