Kitzingen

Feuer und Flamme für Europa

Europapolitik abwechslungsreich zu beleuchten, war Ziel des von Sabrina Stemplowski (JU) und Daniel Nagl (PEJ) organisierten Seminars „Feuer und Flamme für Europa“. 40 Besucher verfolgten laut Pressemitteilung die Vorträge der Referenten – darunter spontan auch die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach.
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Feuer und Flamme für Europa. Im Bild (von links): Christian Staat, Judith Gerlach, Daniel Nagl, Ingo Friedrich, Christian Doleschal und Sabrina Stemplowski. Foto: Daniel Koppe

Europapolitik abwechslungsreich zu beleuchten, war  Ziel des von Sabrina Stemplowski (JU) und Daniel Nagl (PEJ) organisierten Seminars „Feuer und Flamme für Europa“. 40 Besucher verfolgten laut Pressemitteilung die Vorträge der Referenten – darunter spontan auch die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach.

Hausherr Christian Reifenscheid (LZR) beleuchtete ebenso wie der Kreisvorsitzende der Mittelstands-Union Tibor Brumme, wo der heimische Mittelstand von Europa betroffen ist. Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber unterstrich die Notwendigkeit eines grenzüberschreitenden Kampfes gegen den Klimawandel.  Für den Landesobmann der Sudetendeutschen Steffen Hörtler aus Bad Kissingen war die böhmische Geschichte lehrreich. Denn: „das Münchner Abkommen habe gezeigt, wohin ein national denkendes, uneiniges, schwaches Europa führt“.

US-Experte Norman Blevins verglich die Zusammenarbeit der US-amerikanischen Bundesstaaten vor dem Bürgerkrieg und die in der EU. Und  der langjährige Vizepräsident des Europaparlaments a.D. Ingo Friedrich zeigte, dass Gemeinwohl, Souveränität sowie Identität und Patriotismus heute auf einer regionalen, nationalen und europäischen Ebene gedacht werden müssten. Bei der abschließenden Diskussion erörterten Friedrich und die jungen CSU-Europaspitzenkandidaten  Christian Doleschal und Christian Staat, moderiert durch Daniel Nagl, wie man die Bedeutung der EU in 30 Sekunden emotional vermitteln könne.

Für manche Besucher überraschend, wurden außerdem Vertreter jenseits der CSU eingeladen. Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bayerischen Landtag Tobias Gotthardt von den Freien Wählern schilderte sein Vorhaben, bayerische Anliegen in Brüssel, unter anderem durch stärkere Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Dienst des Europaparlaments, früher und effektiver einzubringen. In Richtung der Jugend mahnte Gotthardt, dass nicht zuletzt der Brexit gezeigt habe, dass es wichtig sei, dass sich die Jugend rechtzeitig und beständig einbringe, denn: „da hat sich auf der Insel leider kaum einer getraut, Feuer und Flamme für Europa zu sein.“



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