KITZINGEN

Ferienpass erfolgreich

Auch in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Kitzingen ist die Ferienpassaktion 2015 erfolgreich gelaufen. Die 15 Veranstaltungen wurden von insgesamt 118 Kinder besucht, die angebotenen Platzkarten zu 70 Prozent gebucht, was eine hohe Auslastung der Veranstaltungen bedeutet.
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Ferienpasskinder malen und zaubern mit Farben der Natur
(plo) „Zaubern mit den Farben der Natur“ – unter diesem Motto stand die Ferienpassaktion, zu der das Partnerschaftskomitee Marktbreit-Fléac einlud. Neun Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren brachten Blumen und Blätter aus Garten und Flur mit und waren begeistert dabei, mit Blütenfarben Kunstwerke aufs Papier zu bringen. Anschließend wurde eine besondere Flüssigkeit mit dem Pinsel aufgebracht und wie durch Zauberhand entstanden hellere Töne oder auch ganz andere Farben. Die Kinder hatten großen Spaß bei der zauberhaften Malstunde, heißt es in der Pressemitteilung. Foto: Foto: Barbara Quakulinsky-Baumeister

Auch in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Kitzingen ist die Ferienpassaktion 2015 erfolgreich gelaufen. Die 15 Veranstaltungen wurden von insgesamt 118 Kinder besucht, die angebotenen Platzkarten zu 70 Prozent gebucht, was eine hohe Auslastung der Veranstaltungen bedeutet.

Allerdings ist durch den Wechsel des Busunternehmens nach der Ausschreibung ein relativ hohes Defizit von rund 2300 Euro entstanden, wie Gemeinschaftsvorsitzender Horst Reuther in der Sitzung der VG-Versammlung Kitzingen berichtete.

Immerhin machten die Buskosten rund 40 Prozent der Gesamtausgaben für den Ferienpass aus. Deshalb Reuthers Vorschlag: Der Ferienpass wird zwar 2016 fortgesetzt. Veranstaltungen, die einen Bustransport nötig machen, sollen künftig an einer Sammelstelle in Kitzingen starten und nicht mehr die Kinder in den Dörfern der VG abholen. Dies stieß allerdings auf heftigen Widerspruch bei einigen Räten.

„Das trifft wieder die sozial Schwachen“, sagte etwa Manfred Kleinschrodt. „Wenn wir das Geld nicht mehr haben, die Kinder in den Orten abzuholen, dann sollten wir aufhören.“ Nachdem sich weitere Räte der Meinung Kleinschrodts anschlossen, nahm Reuther die Einschränkung aus der Beschlussvorlage.

Um das Defizit für den Ferienpass zu reduzieren, sind die Bürgermeister aufgerufen, unter den Unternehmen der Mitgliedsgemeinden Sponsoren zu finden.

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