WIESENTHEID

Ferienbetreuung bleibt erhalten

Erstmals bot die Gemeinde Wiesentheid in den zurückliegenden Sommerferien eine Ferienbetreuung an, die von neun Kindern in Anspruch genommen wurde. Das Fazit des etwas kurzfristig eingerichteten Programms fiel von Seiten der Eltern positiv aus, so dass nun in der Sitzung des Gemeinderats eine Fortsetzung beschlossen wurde.
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Kindergartenplatz
Symbolfoto Kinder, Kindergarten. Foto: Kinderladen Brummkreisel (gms)

Erstmals bot die Gemeinde Wiesentheid in den zurückliegenden Sommerferien eine Ferienbetreuung an, die von neun Kindern in Anspruch genommen wurde. Das Fazit des etwas kurzfristig eingerichteten Programms fiel von Seiten der Eltern positiv aus, so dass nun in der Sitzung des Gemeinderats eine Fortsetzung beschlossen wurde.

In der Hauptsache hatten sich dieses Jahr Kinder gemeldet, die in der ersten oder zweiten Schulklasse sind. In den beiden September-Wochen hatte die Gemeinde die Betreuung eingerichtet, nachdem dies von Seiten der Freien Wähler und von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgeschlagen worden war.

Für die Gemeinde entstanden dabei mit 2028 Euro weniger Kosten, als zunächst angenommen. Etwa drei Viertel davon trägt der Markt, der Rest werde über die Beiträge der Eltern finanziert, teilte Bürgermeister Werner Knaier mit. „Uns ist es durchaus einiges wert, die Ferienbetreuung anzubieten“, meinte Knaier.

Künftig soll das auch für die Oster- und Pfingstferien anvisiert werden, im Sommer sollen es dann die letzten drei Wochen der Ferien sein, hieß es. Die Gemeinde will dazu eine Stelle für eine Erzieherin plus einer Hilfskraft ausschreiben. Zudem solle früher mit dem Angebot geworben werden, nachdem es diesmal für manche Bürger erst sehr kurzfristig bekannt wurde.

Die Ausweitung der Betreuung wurde allgemein begrüßt. Ganztags, oder nur halbtags können Eltern die Zeiten buchen. Damit unterstreiche die Gemeinde auch ihr Bestreben, familienfreundlich zu sein, hob Ratsmitglied Michael Rückel hervor. Er fragte nach, ob das Angebot auf Firmen oder das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft ausgeweitet werden könne. Den Vorschlag will die Verwaltung laut Knaier prüfen.

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