Marktbreit
Tragödie

Familiendrama bei Marktbreit: Polizei schließt Fremdverschulden aus

Nach dem Fund zweier toter Kinder und ihres Vaters unter einer Brücke bei Marktbreit hat die Polizei Fremdverschulden ausgeschlossen.
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Polizisten heben am 30.09.2016 an einer Einsatzstelle unter der Autobahnbrücke eine Absperrung auf. Unter der Brücke sind südöstlich von Würzburg die Leichen von zwei Kindern und einem Mann entdeckt worden. Foto: Bastian Benrath/dpa
Polizisten heben am 30.09.2016 an einer Einsatzstelle unter der Autobahnbrücke eine Absperrung auf. Unter der Brücke sind südöstlich von Würzburg die Leichen von zwei Kindern und einem Mann entdeckt worden. Foto: Bastian Benrath/dpa
"Alle drei sind durch den Sturz von der Brücke zu Tode gekommen", sagte ein Polizeisprecher.

Nach der Entdeckung der drei Toten am Freitag wurden die zwei und fünf Jahre alten Kinder sowie der 42 Jahre alte Vater noch am Abend desselben Tages obduziert. Weiter unklar blieb das Motiv des Mannes.

Nicht bestätigen wollte die Polizei am Samstag, dass im Transporter des Mannes ein Abschiedsbrief gefunden worden sei. Das Fahrzeug hatten die Beamten auf dem Standstreifen der Autobahnbrücke gefunden.



Für diesen Dienstag rechnen die Ermittler mit neuen Erkenntnissen. Derzeit werde das soziale Umfeld der Familie aus dem Landkreis Kitzingen befragt, hieß es. Die Mutter der Buben war bisher nicht vernehmungsfähig und musste psychologisch betreut werden.
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