Rödelsee

Falschparker werden künftig zur Kasse gebeten

Die Gemeinde Rödelsee schließt sich der Kommunalen Verkehrsüberwachung an.
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Die Gemeinde Rödelsee schließt sich der Kommunalen Verkehrsüberwachung an. Gerade bei Großveranstaltungen gibt es laut Bürgermeister Burkhard Klein Probleme, die man in den Griff bekommen möchte. "Wir stellen Schilder auf, aber selbst im absoluten Halteverbot wird geparkt", ärgert sich Klein. Nun möchte die Gemeinde mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs bei Großveranstaltungen Erfahrungen sammeln und dann überlegen, wie und ob man generell in die Überwachung einsteigt.

Derzeit besteht eine Gemeinschaft zwischen Mainbernheim, Wiesentheid und Iphofen, der sich Rödelsee anschließen könnte. Tätig ist hier die NWS Sicherheitsservice GmbH Nürnberg. Besonders am Kindergarten und an der Schule soll zudem die Einhaltung der Geschwindigkeit überprüft werden. Deswegen beschafft die Gemeinde auch zwei mobile Geschwindigkeitsmessgeräte.

Bei der Bearbeitung eines Bauantrags ist die Gemeinde Rödelsee darauf aufmerksam geworden, dass sie ihre Stellplatzsatzung ändern muss. Der Gemeinderat Rödelsee beschloss deshalb, dass grundsätzlich für jedes auf den Eigentümer beziehungsweise Miethaushalt sowie mit Wohnsitz gemeldeten Bewohner zugelassene Fahrzeug ein Stellplatz auf dem Grundstück herzustellen ist. Aufstellflächen vor Garagen mit mindestens fünf Metern Tiefe können als Stellplatz angerechnet werden.

Das Gerichtsverfahren bezüglich der Baumängel im Baugebiet Schlossberg ist abgeschlossen. Das beklagte Ingenieurbüro hat seine Berufung wie berichtet zurückgezogen. Auf das Konto der Gemeinde ist bereits eine Zahlung in Höhe von 729 757 Euro eingegangen. Stellen sich die tatsächlichen Kosten als höher heraus, so sind diese laut Bürgermeister Klein auszugleichen. Die Verwaltung soll jetzt für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen Angebote von geeigneten Ingenieurbüros einholen.

Die Gemeinde beschafft einen neuen Aufsitzrasenmäher. Ebenso beschloss der Gemeinderat den Kauf eines Salzsilos. Ob bei dem 2016 für 35 000 Euro beschafften gebrauchten Schlepper die Motorabdichtung repariert und die hydraulische Kupplung ausgetauscht wird, hat das Gremium noch nicht entschieden. Es soll noch nach der wirtschaftlichsten Lösung gesucht werden. Gedacht ist dabei auch an einen Verkauf und die Beschaffung eines kleineren Schleppers.

Hinsichtlich des Konzeptes für das ländliche Kernwegenetz bildet die Gemeinde eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des örtlichen Bauernverbandes, des Weinbauvereins, der Jagdgenossen sowie Bürgermeister Burkhard Klein und Gemeinderat Karl-Josef Deppisch.  Es soll versucht werden, einen Kernweg in den Weinbergen mit aufzunehmen. Ebenso sollen Änderungen an Wegeführungen möglich gemacht werden. Britta Aufmuth hätte mit der Bildung der Arbeitsgruppe lieber noch gewartet, bis Otto Lindner als neuer Gemeinderat vereidigt ist. Der rückt nämlich für Walter Fuhrmann nach, der sein Amt als Gemeinderat niedergelegt hatte. Lindner soll in der Sitzung am 11. März vereidigt werden. Falls er möchte, könne er gerne mit in die Arbeitsgruppe, versicherte Klein.



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