Kleinlangheim
Kontrollen

Fahndungskontrollen auf der Rastanlage Haidt-Süd

Insgesamt 48 Fahrzeuge haben Polizeibeamte aus Würzburg und Biebelried im Verlaufe des Montagvormittag bis in den Nachmittag auf der Rast- und Tankanlage Haidt-Süd kontrolliert. Die geplante Aktion ist Teil gezielter Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität.
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Der Großteil der kontrollierten Fahrzeuge und Personen gaben keinen Grund zur Beanstandung, berichtet die Polizei. In zwei Fällen erstatteten die Beamten Strafanzeige. So fiel den Polizisten bei der Überprüfung eines italienischen Reisedokumentes auf, dass Manipulationen vorgenommen worden waren. Der 51 Jahre alte Ausweisinhaber hatte versucht, über die Gültigkeit des Identitätsnachweises zu täuschen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Die zweite Straftat stellten die Beamten bei einem 38-jährigen Rumänen fest. Dieser hatte sein Fahrzeug mit rumänischer Zulassung noch nicht umgemeldet, obwohl er bereits längere Zeit in der Bundesrepublik wohnt. Die dabei entstandene Steuerschuld wird das Finanzamt nun eintreiben.

Bei einem 27- und einem 37-Jährigen schlug das Fahndungssystem Alarm. Beide Männer wurden, unabhängig voneinander, von Polizeibehörden gesucht. Festgenommen werden mussten der Rumäne und der Algerier aber nicht. In beiden Fällen reichte der Nachweis einer festen Wohnadresse, damit sie ihre Fahrt wieder fortsetzen konnten.

Bei den Kontrollen suchten die Polizisten nicht nur nach Straftätern. War ein Fahrzeug einmal in der Überprüfung, schauten die Beamten natürlich auch danach, ob die Technik in Ordnung ist und verkehrsrechtliche Bestimmungen eingehalten werden. Ein Lastwagen musste aus diesem Grunde auf der Rastanlage stehen bleiben. Der Fahrer hatte die Ladung nicht ordentlich gesichert. Alle verwendeten Spanngurte waren beschädigt. Die festgestellten Mängel auf der Laderfläche waren so gravierend, dass der 36-jährige Rumäne zuerst für Abhilfe sorgen musste, bevor er weiter fahren durfte.

Weil er ein so genanntes Radarwarngerät dabei hatte, musste ein 33-jähriger Russe eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Das in Deutschland verbotene Gerät wurde sichergestellt.

Zwei Berufskraftfahrer fielen auf, weil sie vorgeschriebene Ruhezeiten nicht einhielten oder verpflichtende Aufzeichnungen nicht geführt hatten. Auch diese Männer erwarten empfindliche Bußgelder. Wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit angezeigt wird auch ein 24 Jahre alter Mann aus Bulgarien. Seine Mitfahrerin hatte ein dreijähriges Kind auf ihrem Schoß mitfahren lassen. Als Fahrer war der Bulgare für die ordnungsgemäße Sicherung des Kindes verantwortlich.



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