Kitzingen

Fabienne Lampert ist die neue Siedlerkönigin

Bei strahlendem Sonnenschein krönten die Siedler ihre neue Königin Fabienne Lampert.
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Flankiert von vielen Hofstaats-Majestäten, reichte Ina Semmler (Zweite von rechts) das Zepter und die Krone der Siedlerkönigin an Fabienne Lampert (links daneben) weiter. Lob für die Majestäten kam von (weiter von links) Siedler-Knörz-Vorsitzender Michael Neubert, Hofrat Walter Vierrether und Oberbürgermeister Siegfried Müller. Foto: Hartmut Hess

Bei strahlendem Sonnenschein krönten die Siedler ihre neue Königin Fabienne Lampert. Die 18-Jährige sprach bei der Krönung davon, dass jedes Mädchen davon träume, einmal Prinzessin oder Königin zu sein. Die Kinderpflegerin sagte sofort zu,als die Anfrage von der Burschenschaft Siedler Knörz gekommen war. Die neue Majestät tanzt gerne HipHop in den KDS-Tanzschulen im Würzburger Clever Fit oder dem Kitzinger Studio Bodypower.

Die scheidende Majestät Ina Semmler beschrieb sich vor zahlreichen Kolleginnen aus dem Kitzinger Hofstaat beim Abschied als große Heulsuse und blickte auf eine unvergessliche Amtszeit zurück. Sie werde jetzt einen weniger vollen Terminkalender haben und nicht mehr so oft ein Dirndl tragen, zudem nicht mehr so viele Blasen haben.

Kitzingens Hofrat Walter Vierrether lobte die tollen Reden von Ina Semmler in ihrer Amtszeit und auch Oberbürgermeister Siegfried Müller stimmte in das Loblied auf die abgekrönte Ina I. ein. "Die Ina war öfter in der Zeitung zu sehen als ich – und das will etwas heißen", wandte sich der Oberbürgermeister an Ina Semmler.

Der Vorsitzende der Siedler Knörz, Michael Neubert, titulierte Ina Semmler als "Super-Königin", die überall vertreten gewesen sei. Er wünschte Fabienne Lampert ein schönes Jahr als Repräsentantin der Siedlung. Er dankte allen Siedlern und Unterstützern zum Ausrichten der Kerm und allen Besuchern für ihr Interesse. Die Kerm war auch für Siegfried Müller eine Stück weit Abschied, denn wie er bemerkte, war der letztmals mit der Amtskette des Oberbürgermeisters an der Kerm dabei. "Wer in die Siedlung gezogen ist, der sollte mit uns auch die Kerm feiern", rief der OB die Bürger auf, sich noch mehr an dem Feierwochenende zu beteiligen.

Er bescheinigte den Siedler Knörz mit Michael Neubert einen neuen Schwung und gab ihnen mit auf den Weg, mit ihren Nachfolgern dafür zu sorgen, dass die Tradition der Siedlerkerm niemals stirbt. Als die Knörz "Ex, ex, ex" skandierten, bewies Michael Neubert neben Organisationstalent auch Trinkfestigkeit als er der Aufforderung nachkam, eine Kirchweih-Maß in einem Zug zu leeren.

Ein Verdienst der Knörz war es, dass der Umzug heuer länger war als im vergangenen Jahr. Vorreiter Andreas Schütz befehligte die Burschen zum Ausgraben des Kirchweihfasses und reimte: "Mit dem OB Müller wird die Kerm wieder ein Knüller". Im Umzug schwebten die trinkfesten Stammtisch-Mitglieder der Siedler Engel auf Hawaii und Stadträtin Andrea Schmidt färbte auf ihre Mitglieder der Siedlervereinigung ab, denn deren Mitglieder kamen als grüne Jungs daher.

Der Montag als letzter Kirchweihtag begann mit einem Bingo-Spiel im SSV-Sportheim. Zum Burschenball spielte eine Band und auf der Speisekarte standen Hähnchen vom Spieß. Um 22 Uhr schritten die Siedler dann zur Kirchweiheingrabung.  

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