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FC Fahr tilgt in acht Jahren 113 000 Euro

Sie arbeiten im Vorstand des 1. FC Fahr gut zusammen. Aber in Punkto „Finanzen“ sind sie nicht immer derselben Meinung. Während sich für Kassier Horst Nowak die finanzielle Situation des Vereins „nicht so rosig“ darstellt, blickt Vorsitzender Winfried Meusert positiv in die Zukunft.
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Symbolfoto Schulden Foto: Foto: dpa

Sie arbeiten im Vorstand des 1. FC Fahr gut zusammen. Aber in Punkto „Finanzen“ sind sie nicht immer derselben Meinung. Während sich für Kassier Horst Nowak die finanzielle Situation des Vereins „nicht so rosig“ darstellt, blickt Vorsitzender Winfried Meusert positiv in die Zukunft: „Wir schaffen das locker“, sagte Meusert. Damit meint er die bestehenden Verbindlichkeiten, die seinen Ausführungen zufolge in den vergangenen acht Jahren um 113 000 Euro abgebaut wurden. Das sei eine Klasseleistung, zu der „Ihr alle Euren Beitrag geleistet habt“, sagte er in der Mitgliederversammlung.

Schatzmeister Nowak monierte schwache und zurückgehende Umsätze und empfahl, doch über eine Anhebung der Preise im Vereinsheim nachzudenken. „Ihr seid zu billig“, höre er immer wieder von Bürgern. Lobend äußerte sich Nowak über die Spenden vom Team „Kleiderbasar“, das seit 2006 dem Verein 11 172 Euro an Spenden zur Verfügung gestellt hat. Positiv ist auch die Mitgliederentwicklung: So sind derzeit 462 Personen, darunter 160 Jugendliche im Alter bis 18 Jahre Mitglied beim FC. Dem Kassier bescheinigte schließlich Prüfer Werner Reuter eine tadellose Belegführung.

In seinem Jahresrückblick rief Vorsitzender Meusert zahlreiche Veranstaltungen ins Gedächtnis zurück. Besondere Erwähnung fanden hierbei der Bunte Abend des FC, der organisierte Kleiderbasar oder etwa das Jugendcamp. Dringend benötigt werden noch freiwillige Helfer für das „Fährenfestival“, das am 2. und 3. Juni stattfindet. Bürgermeister Peter Kornell lobte die Aktivitäten des FC und freute sich mit den Verantwortlichen über die Auszeichnung mit der Raute.

Eine längere Diskussion löste die Beitragsanpassung ab dem kommenden Jahr aus. Gudrun Dittmann-Nath offerierte mehrere Vorschläge. Letztendlich sprach sich die Mehrheit für folgende Beiträge ab 2013 aus: Kinder bis 14 Jahre zahlen dann 25 Euro, Jugendliche zwischen 14 und achtzehn Jahre 35 Euro, aktive Erwachsene 70 und passive Mitglieder 50 Euro. Der Familienbeitrag wurde auf 120 Euro festgesetzt.

Über die sportlichen Aktivitäten des FC berichteten Martin Weidinger (Korbball), Michael Krapf (I. und II. Fußballmannschaft), Manfred Linke (Jugendfußball), Werner Reuter (Tischtennis), Werner Rüthlein (Karate) und Lisa Krämer (Gymnastikabteilung).

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