Volkach

Exkursion des vlf Kitzingen stand ganz im Zeichen der Biene

In Schwarzenau befindet sich einer von insgesamt drei bayerischen Bienenprüfhöfen, die das Institut für Bienenkunde und Imkerei der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau betreibt. Dies war das Ziel des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf). Dort werden laut einer Pressemitteilung je fünf Bienenvölker von zwölf Züchtern auf Varroa-Tolleranz, Honigleistung, Sanftmut und Schwarmtrieb geprüft.
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Marius Jordan, Mitarbeiter der LWG, erklärt am Bienenstock den Wabenaufbau. Foto: Klaus Niedermeyer

In Schwarzenau befindet sich einer von insgesamt drei bayerischen Bienenprüfhöfen, die das Institut für Bienenkunde und Imkerei der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau betreibt. Dies war das Ziel des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf). Dort werden laut einer Pressemitteilung je fünf Bienenvölker von zwölf Züchtern auf Varroa-Tolleranz, Honigleistung, Sanftmut und Schwarmtrieb geprüft.

Marius Jordan, Mitarbeiter der LWG, erklärte am Bienenstock den Wabenaufbau, die Aufzucht der Jungbienen und die Aufgaben der Arbeiterinnen, Drohnen und Königin im Staat. Wichtigen Einfluß auf die Qualität und Quantität des Honigs haben nicht nur die Bienen, sondern auch Wetter, Schädlinge, Krankheiten und Blütentracht. Großes Fachwissen und intensive Kenntnisse im Umgang mit Bienen gehören laut Marius Jordan zum Rüstzeug eines guten, nachhaltigen Imkers.

Danach besichtigten die Teilnehmer des vlf Kitzingen noch das in unmittelbarer Nähe liegende Imkereizentrum der Mainfränkischen Werkstätten. Der Betrieb hat 150 eigene Bienenvölker, aber auch die Verarbeitung (Schleudern, Reinigen, Abfüllen, Etikettieren) von Honig anderer Imker wird in Dienstleistung erledigt.

Ein tolles Angebot für Firmenkunden seien die Betriebsbienen. Hier werden Bienenvölker der Mainfränkischen Werkstätten auf das kundeneigene Betriebsgelände gestellt, der Honig mit dessen eigenem Etikett kann dann als Geschenk weitergegeben werden. Bei einem sehr kurzweiligen und interessanten Betriebsrundgang erklärte die Leiterin des Imkereizentrums Jessica Wahl noch die intensive und weiterbildende Beschäftigung der Menschen mit Behinderung. 11 Mitarbeiter mit Behinderung helfen bei der Betreuung der Bienenvölker und arbeiten bei der Verarbeitung des Honigs mit. Zum Abschluß fand noch eine Honigverkostung mit 19 verschiedenen Sorten statt.

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